Qualcomm prescht mit Trump nach China
Qualcomm hat unverbindliche Zusagen der chinesischen Handyhersteller Xiaomi, OPPO und Vivo zum Kauf von Komponenten im Wert von 12 Milliarden US-Dollar erhalten. Der Deal kam anlässlich des Besuchs von US-Präsident Trump bei seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping zustande.
Qualcomm hat Grosses vor. Diese Woche machte der US-Chiphersteller bereits Schlagzeilen, da Konkurrent Broadcom ankündigte, Qualcomm für 130 Milliarden US-Dollar kaufen zu wollen. Der Preis könnte nun weiter steigen. Wie Qualcomm in einer Mitteilung schreibt, unterzeichnete das Unternehmen in Peking drei "unverbindliche Absichtserklärungen" mit den chinesischen Smartphone-Herstellern Xiaomi, OPPO und Vivo.
Die drei Unternehmen hätten ein Interesse bekundet, "Komponenten mit einem Gesamtwert von nicht weniger als 12 Milliarden US-Dollar in den nächsten drei Jahren" bei Qualcomm zu kaufen, heisst es in der Mitteilung.
Schützenhilfe von höchster Warte
Der Deal klingt vage, durch Ort und Anlass der Unterzeichnung erhält er allerdings einiges Gewicht. Qualcomm habe die Absichtserklärungen bei einer Zeremonie in der Grossen Halle des Volkes von den CEOs von Xiaomi, OPPO und Vivo erhalten. Die Zeremonie leiteten der chinesische Präsident Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump.
Trump stattete dem Reich der Mitte im Rahmen seiner aktuellen Ostasien-Reise einen Besuch ab. In seinem Tross waren diverse US-CEOs und Unternehmensgrössen. Darunter auch Steve Mollenkopf, Chef von Qualcomm, wie es in der Mitteilung heisst.
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