Der Smartphone-Markt wächst weiter
Im dritten Quartal 2017 ist der weltweite Smartphone-Markt auf 383 Millionen verkaufte Smartphones gewachsen. Bis 2025 soll der Markt jährlich um 3 Prozent zulegen.
Die Smartphone-Hersteller Apple, Samsung, Huawei, Oppo und Xiaomi haben im dritten Quartal 2017 die prognostizierten Ziele der Analysten von Gartner erreicht. Laut Gartner erzielten die Top-5-Smartphone-Hersteller zweistelliges Wachstum, ausser Apple, dessen Wachstum um 5,7 Prozent anstieg.
Insgesamt wurden weltweit 383 Millionen Smartphones im dritten Quartal verkauft, was einer Zunahme von 3 Prozent gegenüber dem gleichen Quartal im Vorjahr entspricht. "Trotz Marktschwäche in China sind die Smartphone-Verkäufe gestiegen", sagt Anshul Gupta, Research Director bei Gartner. "Asien/Pazifik mit einer Zunahme von 15 Prozent und Nordamerika mit über 11 Prozent Wachstum haben den Smartphone-Markt dazu gebracht, im dritten Quartal nochmals zu wachsen."
Bei Samsung hätten die neuen Smartphones Galaxy S8, S8+ und das Note 8 zum Verkaufsrekord mit 19,3 Prozent Zunahme geführt. "Das letzte Mal, dass Samsungs Wachstum im zweistelligen Bereich lag, war im vierten Quartal 2015", sagt Gupta.
Wachstum auch in Schwellenländern
Apple sei in China gewachsen, aber auch in Schwellenländern wie Indien. Das liegt laut Gartner daran, dass Apple immer noch alte Produkte verkauft wie das iPhone 5S, das inzwischen 240 Dollar kostet.
"Die Lancierung von Apples neuem Flaggschiff am Ende des Quartals hat viele Käufe auf das vierte Quartal verschoben", sagt Gupta. "Auch der Black Friday, Cyber Monday und die Weihnachtszeit werden die Smartphone-Verkäufe nochmals in die Höhe treiben. Wir erwarten, dass 2017 insgesamt 1,57 Milliarden Smartphones verkauft werden", sagt Gupta.
Laut International Data Corporation (IDC) werden bis im Jahr 2021 jährlich rund 1,7 Milliarden Smartphones verkauft. Smartphones mit einer Bildschirmgrösse zwischen 5 und 7 Zoll, sogenannte Phablets, werden von 611 Millionen verkauften Geräten in 2017 auf 1 Milliarde in 2021 ansteigen, was einem Wachstum von 18,1 Prozent in 5 Jahren entspricht. Pro Jahr soll der Markt soll laut IDC um 3 Prozent zulegen.
SwissICT sucht neuen Geschäftsführer
IT-Sektor beflügelt Schweizer KMU-Übernahmen
Biber baut Damm aus Plüschtieren
Unternehmensportrait und Statement
Sichere Netzwerke – das Fundament für das KI-Zeitalter
Unkontrollierte KI-Agenten werden zum Geschäftsrisiko
Wie ein harmloser Flirt zum Kartendatendiebstahl führt
Wie "Subscription Bombing" Sicherheitswarnungen verdeckt
Bechtle bündelt drei seiner Schweizer Gesellschaften