Diese künstliche Hand lässt sich mit Hirnwellen steuern
Die EPFL hat eine künstliche Hand entwickelt, die sich unter anderem mit Hirnwellen steuern lässt. In Zukunft soll das sogenannte Exoskelett körperlich beeinträchtigten Menschen im Alltag helfen.
Forscher der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) tüfteln an einer Hand, die sich mit Hirnwellen steuern lässt. Der EPFL-Wissenschaftler Luca Randazzo hofft, dass das sogenannte Exoskelett eines Tages körperlich beeinträchtigte Menschen im täglichen Leben unterstützen kann. Randazzo entwickelt das Exoskelett gemeinsam mit seinem Kollegen José Millán, wie es in einer Mitteilung heisst.
Die Hand lasse sich innerhalb von Minuten am Körper befestigen. Das Interface könne an den Patienten angepasst werden. Möglich seien Stimuli über Augenbewegungen, über Smartphone-Stimmerkennung oder über Hirnwellen per Headset.
Die Wissenschaftler testeten das Exoskelett bisher mit Schlaganfall-Patienten und Menschen mit Rückenmarkschädigung. In Zukunft soll die Hand als Hilfsmittel für alltägliche Tätigkeiten eingesetzt werden. Auch bei der Rehabilitation soll sie helfen.
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