Software und IT-Dienste treiben Gesundheitsausgaben
Die IT-Ausgaben für E-Health sollen in Westeuropa weiter steigen. Vor allem die Bereiche Software und IT-Dienstleistungen wachsen stark. Die Mehrheit der Ausgaben entfällt aus Spitäler.

Die Marktforscher von IDC haben die IT-Ausgaben im Gesundheitswesen in Westeuropa untersucht. In der Studie namens Health Insights errechnete IDC ein Volumen des Marktes von 12,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016. 2018 soll der Wert auf 13,5 Milliarden US-Dollar steigen. Bis 2021 erwartet IDC einen Anstieg auf 14,1 Milliarden Dollar. Dies ist eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von rund 2 Prozent.
In der Schweiz hätten die IT-Ausgaben im Bereich E-Health letztes Jahr 637 Millionen US-Dollar betragen. Das grösste Segment sei der Bereich IT-Services, wobei der Bereich Software (zurzeit auf 31 Prozent) am stärksten wachse. IDC rechnet 2021 mit IT-Ausgaben von 654 Millionen Dollar.
Der Software-Bereich im E-Health wächst in der Schweiz laut IDC am stärksten. (Source: IDC)
Die Entwicklung der Bereiche ist jedoch nicht gleichmässig. So erwartet IDC einen jährlichen Rückgang von 1 Prozent bei Ausgaben für IT-Hardware im Gesundheitsbereich. Im Gegensatz dazu sollen die Ausgaben für Software jährlich um rund 5 Prozent zunehmen. Die Wachstumsrate bei IT-Dienstleistungen errechnet IDC mit 1,6 Prozent. Mehrheitlich entfallen die Ausgaben auf Spitäler. Deren Anteil liegt laut IDC bei 62 Prozent.
72 Prozent der IT-Ausgaben im Gesundheitswesen entfallen auf die fünf grössten Länder Europas. Dies sind Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien. Das durchschnittliche Wachstum liegt bei ihnen mit 2,3 Prozent leicht höher als der Durchschnitt. Besonders starke Zuwächse erwartet IDC in Deutschland, mit 3,5 Prozent.

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