Salt macht mehr Gewinn und weniger Umsatz
Salt hat sein Geschäftsjahr mit einer durchzogenen Bilanz abgeschlossen. Sparmassnahmen beschertem dem Mobilfunkanbieter zwar mehr Gewinn. Doch die Senkung der Mobilfunkterminierungsgebühren hat dem Provider die Umsatzzahlen versalzen.
Salt hat ein durchzogenes Geschäftsjahr hinter sich. Der Mobilfunkanbieter bilanzierte 2017 einen Umsatz von 1,05 Milliarden Franken. Dies sind 6,6 Prozent weniger als im Vorjahr, wie aus den Geschäftszahlen von Salt hervorgeht.
Ein Grund für den Rückgang dürfte die Senkung der Terminierungsgebühren für den Mobilfunk sein. Salt setzte mit diesen Gebühren 36 Prozent weniger um als noch im vorherigen Geschäftsjahr. Auch bei Sunrise brach der Jahresumsatz aufgrund der Gebührensenkung ein.
Das Sparprogramm zahlt sich aus
Den Betriebsgewinn vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen (Ebitda) konnte Salt allerdings um 9,7 Prozent auf knapp 475 Millionen Franken steigern. Und zwar weil der Provider auf die Kostenbremse drückte und Stellen abbaute, wie die "Handelszeitung" berichtet. "Die Zunahme basiert hauptsächlich auf einem guten Kostenmanagement und der Optimierung operativer Prozesse", schreibt Salt in einer Mitteilung.
Der Mobilfunkanbieter konnte im vergangenen Jahr mehr Kunden an Land ziehen. 51'000 neue Abonnenten seien hinzugekommen. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie Salt mitteilt.
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