Prognose von App Annie

App-Ausgaben sollen 2018 auf über 100 Milliarden Dollar steigen

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App Annie hat einen Blick in die App-Glaskugel gewagt. Gemäss Prognose sollen die Ausgaben in App-Stores bis 2022 auf 157 Milliarden US-Dollar steigen. Die zunehmende Zahl an Geräten treibt das Wachstum - aber nicht nur.

(Source: oneinchpunch / iStock.com)
(Source: oneinchpunch / iStock.com)

Laut einer Prognose von App Annie, einem auf die Analyse und Beratung des App-Marktes spezialisierten US-Unternehmen, sollen die weltweiten Ausgaben in App-Stores bis zum Jahr 2022 auf 157 Milliarden US-Dollar steigen (Download als PDF). Ausserdem sollen dann 6 Milliarden Mobilgeräte im Einsatz sein und 258 Milliarden Apps heruntergeladen werden. Für 2017 weist App Annie 178,1 Milliarden Downloads und Ausgaben in der Höhe von 81,7 Milliarden Dollar aus.

(Source: App Annie 2017-2022 App Economy Forecast)

Das Wachstum bei den Ausgaben für Apps werde vor allem durch die steigende Zahl an Geräten getrieben, schreibt App Annie. In Ländern wie Vietnam, Ägypten oder Brasilien, in denen noch relativ wenige Menschen Mobilgeräte besitzen, werde dieses Wachstum am höchsten ausfallen.

(Source: App Annie 2017-2022 App Economy Forecast)

China bleibt App-Champion

Für 2018 erwartet App Annie, dass Nutzer für insgesamt 106,4 Milliarden Dollar in App Stores einkaufen. Auch hier spiele die wachsende Zahl an Geräten eine Rolle. Gleichzeitig stiegen aber auch die pro Gerät getätigten Einkäufe. Dieser Wert soll bis 2022 auf rund 25,7 Dollar steigen, vor allem in den entwickelten Märkten.

(Source: App Annie 2017-2022 App Economy Forecast)

China ist bereits heute der weltgrösste App-Markt - sowohl was die Anzahl Downloads wie auch die Ausgaben betrifft. Gemäss den Schätzungen von App Annie wird das auch bis 2022 so bleiben. In China sollen dann 119,5 Milliarden Apps heruntergeladen und 62,4 Milliarden Dollar dafür ausgegeben werden.

(Source: App Annie 2017-2022 App Economy Forecast)

Die Ausgaben in Stores werden laut App Annie auch 2022 zum grössten Teil auf Games entfallen. Der Anteil soll aber von knapp 79 Prozent 2017 auf noch 73 Prozent sinken. Dies sei Abo-Diensten zu verdanken, etwa für Video-Streaming, Musik oder die Partnersuche.

(Source: App Annie 2017-2022 App Economy Forecast)

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