Huawei baut Forschungszentren in Zürich und Lausanne
CEO Eric Xu hat während eines Besuchs von Bundesrätin Doris Leuthard bei Huawei Investitionen in die Schweiz bekannt gegeben. Das chinesische Unternehmen plane die Eröffnung von Forschungszentren in Zürich und Lausanne. Der Ausbau ist Teil der globalen Wachstumsstrategie zum grössten Telko-Ausrüster.
Huawei-CEO Erix Xu hat anlässlich des Arbeitsbesuchs von Bundesrätin Doris Leuthard in China Auskunft über die Pläne des Unternehmens in der Schweiz gegeben. Huawei plant einen kräftigen Ausbau, wie die "Schweiz am Wochenende" berichtet. Der Smartphone-Hersteller und Telko-Ausrüster wolle in Zürich und Lausanne neue Zentren für Forschung und Entwicklung schaffen.
Zudem sucht Huawei neue Mitarbeiter zur Vermarktung von Dienstleistungen für Unternehmen in der Schweiz, wie Xu laut Bericht weiter sagte. Der Ausbau sei Teil der globalen Wachstumsstrategie des Unternehmens. Huawei wolle den Konkurrenten Apple und Samsung sowohl im Markt für Endkonsumenten wie für Unternehmen die Ränge ablaufen. Dazu investiere man in diesem Jahr fast 14, im kommenden fast 20 Milliarden Franken.
Abkommen mit ETH und EPFL
Die Entscheidung für Zürich und Lausanne sei aufgrund der dortigen technischen Hochschulen gefallen, schreibt die "Schweiz am Wochenende" weiter. Entsprechende Verträge mit ETH und EPFL stünden kurz vor der Unterzeichnung. Wie viele Arbeitsplätze Huawei dadurch in der Schweiz schaffen will, habe Xu nicht verraten. Ein Huawei-Kader sagte nur, der Ausbau werde "massiv" sein. Huawei beschäftige momentan 350 Mitarbeiter in der Schweiz.
Ein Schwerpunkt der neuen Forschungszentren werde die "Smart City" sein, heisst es weiter. Da es hierbei nicht nur um die Steuerung und Vernetzung, sondern auch um die Überwachung der Städte gehe, äusserten laut Bericht einige Teilnehmer von Leuthards Delegation Bedenken. Einerseits wegen der Gesichtserkennung von Passanten, andererseits wegen der Gefahr von Spionage durch Huawei-Hardware.
CEO Eric Xu habe diese Befürchtungen zurückgewiesen. Die "Schweiz am Wochenende" zitiert ihn mit den Worten: "Wir liefern Swisscom und Sunrise nur die Systeme und wir helfen beim Betrieb – aber die Daten selbst, die bleiben bei Swisscom und Sunrise."
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