Schweizer Medienlandschaft wird digitaler und mobiler
Die Vermarktungsgesellschaft Admeira hat eine Studie zur Schweizer Medienlandschaft der Zukunft verfasst. Das Unternehmen befragte dazu mehr als 2000 Schweizer. Tiefgreifende Veränderungen soll es nicht geben.
Wie wird die Medienlandschaft der Schweiz in vier Jahren aussehen? Diese Frage hat sich die Vermarktungsgesellschaft Admeira gestellt und dazu eine Studie mit dem Titel: "Medien der Zukunft – Neue Perspektiven für 2022" verfasst. Für die Studie wurden mehr als 2300 Konsumenten und Experten befragt.
Die Entwarnung zuerst: Tiefgreifende Veränderungen soll es gemäss der Studie in den nächsten Jahren nicht geben. Der wichtigste Trend ist, dass die Mediennutzung noch mobiler und digitaler wird. Darunter würden vor allem der klassische Print, Bücher und das Radio leiden.
Die Fragmentierung der Medienlandschaft führe dazu, dass es für die Konsumenten zunehmend schwieriger werde, vertrauenswürdige Quellen zu finden. "Werbetreibende müssen vermehrt auf seriöse Werbeumfelder achten, vor allem im Digitalbereich", rät Admeira in einer Mitteilung.
Admeira sieht zudem, dass die Grenzen zwischen den Medien immer mehr aufweichen. Mediengattungen würden sich immer ähnlicher werden, ebenso wie Werbeformate. "Die zunehmende Medienkonvergenz führt dazu, dass es künftig kein klassisches Leitmedium mehr geben wird. Künftig werden alle elektronischen Medien die Rolle des Leitmediums gleichermassen gut ausfüllen können", heisst es weiter.
Die Studie ist in einer Kurzfassung auf der Website von Admeira kostenlos downloadbar (PDF).
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