Swisstopo ermöglicht Spaziergang durch die virtuelle Schweiz
Swisstopo hat seine Onlinekarte um 3-D-Modelle der Schweizer Häuser ergänzt. Nutzer können nun fliegend oder zu Fuss virtuelle Ortschaften erkunden. Der Bund verspricht sich von den Geodaten neue Möglichkeiten für die Raumplanung.
Das Bundesamt für Landestopografie (Swisstopo) hat seine Online-Schweizerkarte um 3-D-Modelle von Häusern ergänzt. Die Grundlage des neuen Features ist ein Datensatz von Gebäudemodellen der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein, wie es in einer Mitteilung heisst. Sein Aufbau sei ein "Meilenstein bei der Erfassung von dreidimensionalen Geodaten".
Der Vektordatensatz wurde laut Swisstopo in den vergangenen fünf Jahren aufgebaut und stellt sämtliche Gebäude als 3-D-Modelle mit realitätsnahen Dachformen und Dachüberständen dar. Er umfasse über drei Millionen Gebäude mit einer Lage- und Höhengenauigkeit von 30 bis 50 Zentimeter. Dazu kämen Brücken, Luftseilbahnen und die Vegetation.
Behörden und private Firmen setzten die 3-D-Karte bereits für ihre Bedürfnisse ein, heisst es weiter. Sie nutzten die Gebäudemodelle etwa für die Raum- und Stadtplanung, die Architektur, Immobilien oder den Lärmschutz. Ein Anwendungsbeispiel sei der nationale Solarkataster des Bundesamts für Energie. Er informiere über die Eignung von Hausdächern für die Solarenergie-Nutzung.
Swisstopo hat laut eigener Angabe zwei Wege zur Erkundung der virtuellen Schweiz integriert: Mit einem Flugmodus sei es möglich, die Karte fliegend zu erleben. Bei der virtuellen Begehung könne der Nutzer durch das 3-D-Modell des eigenen Dorfes oder Quartiers spazieren. Voraussetzung seien ein aktueller Webbrowsers und eine leistungsfähige Internetverbindung.
Zattoo macht CCO zur CEO ad interim
Warum risikobasierte Governance der Schlüssel zur digitalen Souveränität ist
Swiss Data Science Center eröffnet Sitz in Lausanne
Warum man besser nicht zum Klassentreffen geht
Fintech-Markt setzt auf KI und Konsolidierung
KI-Agent hackt KI-Plattform von McKinsey
Malware zielt auf HR-Abteilungen und umgeht EDR-Lösungen
Update: Bundesrat schickt Verordnung für Justitia 4.0 in die Vernehmlassung
Der konkrete Nutzen der E-ID und elektronischer Nachweise in der Schweiz