Swissquote ermöglicht Beteiligung an Initial Coin Offerings
Wer bei einem Initial Coin Offering mitmachen will, kann das neu auch auf Swissquote tun. Die Onlinebank bietet neu Tokens gegen Schweizer Franken an. Zum Start für einen Schweizer ICO.
Die Onlinebank Swissquote bietet Kunden neu die Möglichkeit, an Initial Coin Offerings (ICOs) teilzunehmen. ICOs sind eine Form der Kapitalbeschaffung, bei der Unternehmen auf Basis der Blockchain-Technologie sogenannte Tokens ausgeben.
"Bis jetzt musste man sich mit Blockchain auskennen und über ein sogenanntes Blockchain-Wallet verfügen, um an einem ICO teilzunehmen", schreibt Swissquote. Die Onlinebank bietet laut einer Mitteilung nun Tokens gegen Schweizer Franken an. Swissquote kümmere sich dabei um die Ausführung des Kaufs und um die Verwahrung der Tokens.
A #crypto token granting actual machine time to produce ultra-pure #diamonds grown in a lab? Welcome to the future with @Swissquote, the first bank to support #ICOs on its trading platform, and @LakeDiamond, a pioneering @EPFL_en spin-off: https://t.co/ooxc06n5d1 pic.twitter.com/8Mezx1ZgZf
— Swissquote (in English) (@Swissquote) October 22, 2018
Der erste ICO auf Swissquote kommt vom Start-up Lakediamond. Das Spin-off der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne produziert Diamanten für industrielle Anwendungen. Lakediamond verkauft Maschinenlaufzeit in Form von Tokens auf der Ethereum-Plattform. Das Unternehmen will Tokens im Wert von 60,5 Millionen Schweizer Franken ausgeben und mit dem Geld die Kapazität in der Produktion ausbauen und 50 weitere Reaktoren anschaffen.
"Bei einer Mindestbeteiligung von 33 Franken muss man über keine grossen Summen verfügen, wie sie sonst von Risikokapitalgebern oder Private-Equity-Fonds gefordert werden, um sich an einem ICO beteiligen zu können," kommentiert Swissquote-CEO Marc Bürki.
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