Europa will den schnellsten Quantencomputer bauen
Die EU hat am Montag ein Flaggschiffprogramm in Wien vorgestellt. Rund eine Milliarde Euro sollen in die Erforschung von Quantentechnologien, etwa für Computer, investiert werden. Auch die Schweiz ist an den Projekten beteiligt.
Die EU hat am Montag in Wien ein Flaggschiffprogramm zur Erforschung von Quantentechnologien vorgestellt. In den kommenden zehn Jahren sollen rund eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt werden, um die Technologien zu verfolgen, wie die ETH schreibt. Es werde in verschiedenen Bereichen geforscht. Laut "Bluewin.ch" ist der Quantencomputer "OpenSuperQ" eines der bewilligten Projekte. Für die ersten drei Jahre stehen dem Computerprojekt ungefähr zehn Millionen Euro zur Verfügung.
Am Projekt beteiligt sind Forscher aus Spanien, Deutschland, Finnland, Schweden und der Schweiz. Wenn der Quantencomputer fertiggestellt wird, soll er allen offen stehen. Das werde über eine Open-Source-Software in der Cloud ermöglicht. Physikprofessor Frank Wilhelm-Mauch, Koordinator des Projekts, sehe die USA als die grösste Rivalin im Wettlauf um den schnellsten Quantencomputer.
Die ETH ist an sechs Projekten beteiligt, die im Rahmen des EU-Flaggschiffprogramms bewilligt wurden. Dabei gehe es unter anderem um Quantencomputing, Quantensimulationen und Quantensensorik, wie die ETH schreibt. Insgesamt würden die Projekte mit 6,5 Millionen Franken unterstützt.
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