Milliardenschwerer 3-D-Drucker-Markt
Ausgaben in der Höhe von 13,8 Milliarden US-Dollar hat IDC für den 3-D-Drucker-Markt prognostiziert. Neben einem Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 finden sich in der Prognose auch Einschätzungen zur Marktentwicklung über die nächsten fünf Jahre.
Die US-amerikanischen Marktforscher der International Data Corporation (IDC) haben eine Analyse zum 3-D-Druckermarkt veröffentlicht. Sie skizziert einen stark wachsenden Markt, der viel Potential zum Erschliessen neuer Anwendungsmöglichkeiten bietet.
Im Geschäftsjahr 2019 prognostiziert IDC weltweite Ausgaben von 13,8 Milliarden US-Dollar. Das Wachstum gegenüber dem Vorjahr beläuft sich auf 21,2 Prozent. Die Ausgaben setzen sich hauptsächlich zusammen aus Investitionen in Geräte, Materialien und Services rund um 3-D-Druck. Bei der prognostizierten jährlichen Wachstumsrate von 19,1 Prozent beliefen sich die Ausgaben im Jahr 2022 auf beinahe 23 Milliarden Dollar, so IDC.
Am intensivsten findet 3-D-Druck in der Fertigungsindustrie statt. Sie nimmt über 50 Prozent Anteile am Markt ein. Weitere Anwendungsbereiche sind das Gesundheitswesen oder der Bildungssektor. Gerade im Gesundheitswesen prognostiziert IDC breite Wachstumsmöglichkeiten. Wichtige Entwicklungen seien beispielsweise die Produktion von Zahn-, Knochen- oder Organteilen. 2019 liegt der Fokus vor allem noch im Druck von Prototypen oder Ersatzteilen. Durch schnellere und kostengünstigere Prozesse sagt IDC aber einen stärkeren Trend hin zu umfangreicheren Produktionen voraus. Als Beispiel für diese Entwicklung gilt der Metal Jet von HP.
Die USA sind 2019 mit beinahe 5 Milliarden Dollar an Ausgaben Spitzenreiter im internationalen Vergleich von IDC. Dahinter folgen Westeuropa mit 3,6 Milliarden Dollar und China mit 2 Milliarden Dollar. Als Regionen mit besonders grossem Wachstumspotential gelten der südamerikanische und der chinesische Raum.
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