Zusammenarbeit verlängert

Update: Raiffeisen ist live auf Avaloq

Uhr | Aktualisiert

Am 1. Januar 2018 hat Raiffeisen erste Banken auf die Software Avaloq migriert. Das Umstellungsprojekt "Rainbow" erfolgt etappenweise. Es ist voraussichtlich an Pfingsten abgeschlossen.

(Source: DOC RABE Media / Fotolia.com)
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Update vom 1. Februar 2019: Avaloq und Raiffeisen haben verkündet, dass alle Raiffeisenbanken in der Schweiz seit Anfang Januar Avaloq nutzen. In der Mitteilung ist von einem der bislang grössten IT-Projekte der Schweiz die Rede. Erstmals in der Finanzindustrie würden 253 Banken (246 Raiffeisenbanken, 6 Niederlassungen und die Zentralbank) auf einer Plattform laufen. Sie stehe allen 11'000 Mitarbeitern an den 900 Schweizer Raiffeisen-Standorten zur Verfügung.

Die beiden Unternehmen gaben zudem bekannt, dass sie ihre Zusammenarbeit fortsetzen wollen. Man habe eine langfristige Vereinbarung für den Betrieb getroffen. Raiffeisen Schweiz erwerbe dafür die 49-Prozent-Beteiligung von Avaloq am bisherigen Joint-Venture Arizon Sourcing und werde die Plattform künftig selbst weiterentwickeln und betreiben. Arizon soll im ersten Semester 2019 vollständig in Raiffeisen Schweiz integriert werden, heisst es in der Mitteilung.

Der Startschuss für das Projekt "Rainbow" ist gefallen. Am 1. Januar 2018 hat Raiffeisen Schweiz 22 ihrer Banksysteme von der Software Dialba auf Avaloq migriert. Das berichtet Inside Paradeplatz unter Berufung auf ein internes Dokument. Die Raiffeisenbank bestätigt dies auf Anfrage der Redaktion. "Am 3. Januar war der erste produktive Tag", sagt Mediensprecherin Cécile Bachmann.

Die Umstellung auf Avaloq erfolgt etappenweise. "Bereits vor einem Jahr wurde aus Risikoüberlegungen entschieden, die Migration der Raiffeisenbanken in verschiedenen Tranchen zu vollziehen", erklärt Bachmann. An Ostern will Raiffeisen die nächste Tranche migrieren. Die letzten Banken sollen am Pfingstwochenende auf Avaloq umgestellt werden.

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