Schweizer Armee stärkt Cyberabwehr mit eigenem Campus
Armasuisse hat den Start des Cyber-Defence Campus bekannt gegeben. Die Einrichtung ist ein Teil des Aktionsplans für Cyber-Sicherheit des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS).
Im Januar 2019 hat der Cyber-Defence Campus seinen Betrieb aufgenommen. Die Eröffnung ist eine von verschiedenen Massnahmen der "Nationalen Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyberrisiken" (NCS), teilt Armasuisse mit. Der Campus stehe als einer von drei Teilen des Aktionsplans für Cyber-Defence des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS).
Die Einrichtung steht unter der Führung der "Armasuisse Wissenschaft und Technologie". Sie ermögliche einen Zusammenschluss von Experten aus dem VBS, der sicherheitsrelevanten Industrie, Start-ups, Hochschulen und internationalen Partnern. Die Eidgenössische technische Hochschule in Zürich (ETH) und die École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) würden dieses Jahr noch Cyber-Defence-Bereiche eröffnen.
Der Auftrag des Cyber-Defence Campus bestehe in der Früherkennung der schnellen Entwicklung im Cyber-Bereich. Die Entwicklung von Abwehr-Technologien sowie die Ausbildung von Cyber-Fachkräften sei ebenfalls vorgesehen. Kompetenzen und Know-how würden im Campus über die nächsten zwei Jahre sukzessive aufgebaut. Zu Beginn fokussiere sich die Arbeit auf die Bereiche Cyber-Sicherheit, künstliche Intelligenz und Datenanalyse.
Die Schweizer Armee ist eine Forschungskooperation mit den USA eingegangen. Die Zusammenarbeit ermöglicht auch einen Austausch im Bereich der Cyber-Rüstung. Mehr dazu lesen Sie hier.
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