Frontify, Advertima und Accessibilityguide

Die Gewinner des Leader Digital Awards stehen fest

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Drei Preise hat die Jury beim Leader Digital Award an Ostschweizer Ditigalprojekte vergeben. Gewonnen haben eine Marken-Management-Plattform, eine künstliche Intelligenz, die in der physischen Welt Kundendaten sammelt, und eine App für Gehbehinderte.

(Source: siraanamwong / iStock.com)
(Source: siraanamwong / iStock.com)

Der Leader Digital Award ist am 28. März über die Bühne gegangen. Die Jury hat aus neun verbleibenden Ostschweizer Digitalprojekten drei Gewinner ausgewählt.

In der Kategorie "Business" heimste das St. Galler Unternehmen Frontify den Preis ein, wie es in der Mitteilung heisst. Seine "Brand Management Platform" erlaube es Kunden, ihre Marke zu verwalten und weiterzuentwickeln. Sie werde unter anderem von Nasdaq, Lufthansa, IBM, Zurich und Adobe verwendet. Die Skalierbarkeit der Lösung eigne sich für kleine wie grosse Firmen und auch für einzelne Teams.

Das ebenfalls aus St. Gallen stammende Unternehmen Advertima gewann in der Kategorie "Start-ups", wie es weiter heisst. Seine künstliche Intelligenz (KI) helfe Kunden, Menschen zu analysieren und auf sie zugeschnittene "Erlebnisse" zu schaffen. Zielpublikum für die Lösung seien für Advertima vor allem Retailer. Diese wüssten nicht viel über die Merkmale und das Verhalten der Menschen. Deswegen hinke die physische Welt der Onlinewelt zwei Jahrzehnte nach, sagt das Unternehmen. Mit Technologien wie Computer Vision, Machine Learning und Big Data soll sich das ändern. Die KI von Advertima soll Erscheinungsbild, Bewegungen und Kontext von Menschen in Echtzeit interpretieren, genau wie andere Menschen das tun.

Die Digitalisierung erreicht den stationären Handel auch in anderer Form. Lesen Sie hier mehr über die Pläne von Screenfoodnet und GK Software im Bereich Digital Signage.

Der Verein Accessibilityguide aus Wittenbach ging in der Kategorie "Organisation" als Sieger hervor. Ausserdem gewann seine Lösung den Publikumspreis. Die App "Ginto" sei für Menschen mit Gehbehinderung entwickelt worden. Sie zeige jedem Nutzer abgestimmt auf seine Mobilitätseinschränkungen, ob eine bestimmte Lokalität für ihn erreichbar ist oder nicht. Damit werde die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erleichtert. Die Daten stammen laut Mitteilung von der Nutzer-Community in Kombination mit den Daten von zahlreichen Organisationen.

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