Online-Casinos stehen vor dem Start
Die ersten Schweizer Internet-Casinos können im Juli online gehen. Vier Spielbanken reichten entsprechende Gesuche bei der Eidgenössischen Spielbankenkommission ein. Möglich machte dies die Abstimmung über das neue Spielbankengesetz, das auch die umstrittenen Netzsperren vorsieht.
Die ersten vier Schweizer Internet-Casinos stehen vor dem Start. Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) veröffentlichte entsprechende Gesuche der Casinos von Baden AG, Davos GR, Luzern und Pfäffikon SZ. Diese können frühestens im Juli online gehen, wie "Watson" berichtet. Zuvor müssen sie ihre Spiele zertifizieren und genehmigen lassen. Schliesslich entscheidet der Bundesrat über die Konzessionsgesuche.
Die Casinos Bern und Neuenburg wollten ebenfalls im Internet-Glücksspielmarkt mitspielen, heisst es im Bericht. Die beiden Spielbanken mit derselben Muttergesellschaft müssten ihre Gesuche jedoch formal-juristisch nachbessern und blieben in der ersten Konzessionsrunde wohl aussen vor. Deren geplanter Start im Online-Markt verzögere sich deswegen um mehrere Wochen.
Die Spielbanken wollen ihre Konzessionen erweitern, um Glücksspiele auch im Internet durchführen zu können. So dürften sie etwa Roulette oder Poker online anbieten. Möglich machte dies die Abstimmung vom Juni 2018. Damals stimmte das Schweizer Stimmvolk für das neue Spielbankengesetz. Mit diesem kann der Bund die umstrittenen Netzsperren gegen ausländische Online-Casinos einführen. Die ESBK und die Lotteriekommission Comlot könnten Internetanbieter anweisen, den Zugang zu nicht-konzessionierten Casino- und Wettseiten etwa im Ausland zu sperren. Der Swico wertete das Abstimmungsergebnis als "schallende Ohrfeige für die digitale Schweiz". Lesen Sie hier mehr dazu.
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