Marco Abeles Ausflug in die Kryptowelt endet in der Pleite
Tend Technologies ist in Liquidation. Mit dem Start-up wollte Marco Abele eigentlich Blockchain-Dienste für die Luxusbranche anbieten. Doch dem Projekt des ehemaligen CDO der Credit Suisse gelang der Start nicht.
Tend Technologies ist zwei Jahre nach der Gründung in Liquidation gegangen. Das Blockchain-Start-up des ehemaligen Chief Digital Officers der Credit Suisse, Marco Abele, sei damit am Ende, schreibt "finews.ch".
Der Niedergang von Tend habe sich einige Zeit hingezogen. 2018 habe ein Initial Coin Offering deutlich weniger als die erhofften 30 Millionen Franken eingebracht. Im vergangenen Januar habe Abele rund zehn Mitarbeiter entlassen. Vor einer Woche habe er dann die restliche Belegschaft über das Aus informiert.
Mit Tend habe Marco Abele ein Blockchain-Project im Rahmen der Sharing Economy aufbauen wollen, schreibt finews.ch weiter. Ins Visier habe er dabei vor allem das Luxussegment genommen. Kunden hätten für gekaufte Tend-Tokens Zugang zu Gütern wie Oldtimer, Kunst, Uhren oder Wein erhalten. Mit an Bord waren UBS-Ex-CIO Oliver Bussmann als Berater und der ehemalige Uber-Schweiz-Chef Rasoul Jalali als COO. Jalali sprach darüber an der Finance 2.0 Conference, wie Sie hier lesen können.
Nach der ersten Begeisterung über Kryptowährungen und Blockchain ist in der Branche eine gewisse Ernüchterung eingetreten. Was man mit Blockchain nicht machen sollte, erklärt Walter Dettling, Professor für Wirtschaftsinformatik und Mathematik an der FHNW.
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