Update: E-ID-Gesetz kommt vors Volk
Mit rund 65'000 Unterschriften kommt das Referendum gegen das E-ID-Gesetz zustande. Das Referendumskomitee kritisiert das E-ID-Gesetz vor allem darum, weil es private Unternehmen zu Herausgebern digitaler Identitäten macht.
Update vom 14.2.2020: Das Referendum gegen das E-ID-Gesetz ist zustande gekommen. Das Referendumskomitee reichte am 16. Januar 65'190 Unterschriften ein. Die Bundeskanzlei hat die Unterschriften nun überprüft und bekannt gegeben, dass davon 64'933 gültig sind. Damit ist das Referendum formell zustande gekommen, wie die Bundeskanzlei mitteilt.
Originalmeldung vom 6.1.2020: Das Stimmvolk hat das letzte Wort zum E-ID-Gesetz. Wie die Digitale Gesellschaft mitteilt, unterzeichneten mehr als 55'000 Personen das Referendum gegen das Gesetz, welches das Parlament im Herbst 2019 verabschiedet hatte. Die Unterschriften sollen am 16. Januar offiziell überreicht werden, schreibt die Digitale Gesellschaft weiter. Wann das Volk über das Gesetz abstimmen kann, ist offiziell noch nicht festgelegt. Der Verein rechnet aber mit einer Abstimmung im Mai oder September 2020.
Das Referendumskomitee hatte die Unterschriftensammlung im Oktober 2019 offiziell lanciert, wie Sie hier lesen können. Es kritisiert das E-ID-Gesetz in erster Linie aus dem Grund, dass private Unternehmen zu Herausgebern digitaler Identitäten gemacht werden. Nur der Staat solle dies tun dürfen, fordert das Komitee stattdessen. Es könne nun an der Urne verhindert werden, dass der digitale Schweizer Ausweis und sensible Daten in die Hände von Banken, Versicherungen und Konzernen fallen, schreibt die Digitale Gesellschaft dazu.
Metallischer 3D-Druck verlängert das Leben von Stahlbauteilen
SAS und Swiss Re liefern Versicherern aktuelle Daten zu Naturgefahren
Huawei ICT Day 2026: Digitale Infrastruktur für eine intelligente Zukunft
Der grösste Tagfalter der Welt
Warum die Berufsbildung wie ein Tech-Start-up agieren muss
Cyberangriffe in der Schweiz steigen im Juli um 35 Prozent
Circet übernimmt Technik Partner
Whatsapp testet Betrugswarnung direkt auf dem Smartphone
ITB-Swiss ernennt Fractional CEO