Wie ETH-Spinoffs die Wirtschaft stärken
Tausende von Arbeitsplätzen, Unternehmenswerte in Milliardenhöhe: Masterstudenten der Universität St. Gallen haben 145 ETH-Spinoffs unter die Lupe genommen.
Spin-offs der ETH Zürich spielen beim Transfer von Grundlagenforschung in die Schweizer Wirtschaft eine zentrale Rolle. Um die Leistungsfähigkeit und den wirtschaftlichen Mehrwert dieser Firmen einzuschätzen, wurde nach 2008 und 2015 zum dritten Mal eine eingehende Analyse durch die Universität St. Gallen durchgeführt.
95 Prozent der untersuchten Firmen sind nach wie vor in der Schweiz ansässig, die meisten davon in Zürich. So tragen sie zur Schweizer Wirtschafts- und Innovationskraft bei: Die untersuchten 145 Firmen schufen rund 4500 Stellen.
Spitzenreiter bei der Anzahl generierter Stellen sind Unternehmen im Bereich "Electrical Engineering & Electronics", die mit über 2000 Vollzeitäquivalenten zu Buche schlagen. Auch die Anzahl der Patente pro Firma – ein Indikator für Innovationskraft – ist im Elektronikbereich am höchsten.
Die untersuchten 145 Firmen erwirtschafteten im Jahr 2017 zusammen knapp 900 Millionen Franken Umsatz. Der kumulierte Unternehmenswert beläuft sich auf fast fünf Milliarden Franken – hochgerechnet auf alle ETH-Spin-offs dürfte dieser Wert bei gegen zehn Milliarden Franken liegen. Mit Abstand am meisten Investorengelder ziehen die Biotech- und Pharmaunternehmen an.
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