Eine Drohne, die wie ein Habicht fliegt
Wissenschaftler des Labors für Intelligente Systeme der EPFL haben eine Drohne mit beweglichen Flügeln und Heck gebaut - nach dem Vorbild eines Greifvogels. Damit erreiche die Drohne eine noch nie dagewesene Wendigkeit während dem Flug.
Wissenschaftler des Labors für Intelligente Systeme der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) haben eine neue Drohne entwickelt. Durch ihre beweglichen Flügel und ihr bewegliches Heck erreiche diese eine noch nie dagewesene Wendigkeit im Flug. Die Flügel und das Heck der Drohne sind sogar mit künstlichen Federn besetzt, wie das Labor mitteilt. Als Vorbild für die Drohne diente der Habicht.

Dank den beweglichen Flügeln und dem beweglichen Heck erreicht die Habicht-Drohne eine nie dagewesene Wendigkeit im Flug. (Source: EPFL)
Schnellere Richtungswechsel
"Habichte bewegen ihre Flügel und Schwänze im Tandem, um die gewünschte Bewegung auszuführen", sagt Enrico Ajanic, der Erstautor und Doktorand des Labors. "Jetzt, da die Drohne ein gefiedertes Heck hat, das sich in Synergie mit dem Flügel bewegt, erhält sie eine unvergleichliche Wendigkeit." Mit den beweglichen Flügeln und dem Heck könne die Drohne schneller die Flugrichtung wechseln, sowie langsamer fliegen, ohne zu Boden zu fallen und bei höheren Geschwindigkeiten den Luftwiderstand verringern. Zudem könne sie länger in der Luft bleiben, als andere Drohnen mit vergleichbarem Gewicht.
Diese gefiederte Drohne zu fliegen, sei aber nicht so einfach. Deshalb plant der Labor-Leiter Dario Floreano und sein Team die Drohne mit künstlicher Intelligenz aufzurüsten. Das Ziel sei, dass die Habicht-Drohne halb-automatisch fliegen könne.
Das Projekt ist Teil der Rescue Robotics Grand Challenge of NCCR Robotics.
An der EPFL gibt es seit kurzem auch ein Shuttle, welches den Campus autonom mit Essen versorge. Mehr darüber erfahren Sie hier.
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