Apple bricht Umsatzrekord
Apple hat seinen Jahresumsatz im Geschäftsjahr 2020 um 5,5 Prozent auf 274,5 Milliarden US-Dollar gesteigert. Dies, obwohl der Umsatz mit iPhones rückläufig ist.
Apple hat sein Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatzsprung bilanziert. Der Hersteller steigerte seinen Jahresumsatz um 5,5 Prozent auf 274,5 Milliarden US-Dollar. "Apple beendet während Zeiten widriger Umstände ein durch Innovationen geprägtes Geschäftsjahr mit einem Rekord-Septemberquartal, angeführt von Allzeitrekorden bei Mac und Services", lässt sich Apple-CEO Tim Cook in der Mitteilung zitieren.
Unter dem Strich verbuchte Apple einen Jahresgewinn von 57,4 Milliarden Dollar. Das sind rund 4 Prozent mehr als im Vorjahr.
Weniger Umsatz mit iPhones, mehr mit Macs und iPads
Rückläufig entwickelten sich die Umsätze mit iPhones. Diese schrumpften von rund 33,4 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal auf 26,4 Milliarden Dollar im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2020.
Dieses Minus konnte Apple allerdings in anderen Geschäftsbereichen wettmachen. Insbesondere das Geschäft mit Macs zog an: Apple setzte hier 9 Milliarden Dollar um - im Vorjahresquartal waren es noch 7 Milliarden Dollar.
Auch der Umsatz mit iPads wuchs: von 4,6 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 6,8 Milliarden Dollar. In der Sparte Wearables steigerte Apple seinen Umsatz um 21 Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar. Und im Dienstleistungsgeschäft stieg der Erlös um 16 Prozent auf 14,5 Milliarden Dollar.
"Unsere hervorragende Leistung im Septemberquartal bildet den Abschluss eines bemerkenswerten Geschäftsjahres, in dem wir trotz eines extrem volatilen und herausfordernden makroökonomischen Umfelds neue Rekorde bei Umsatz, Gewinn pro Aktie und freiem Cash-Flow erzielt haben", lässt sich Apples Finanzchef Luca Maestri zitieren.
Erwartungen verfehlt
Laut "Reuters" konzentrierten sich die Investoren aber vor allem auf die niedrigeren iPhone-Umsätze und die Tatsache, dass Apple keine Prognose für die Umsätze während der wichtigen Weihnachtsperiode veröffentlicht hat. Deswegen fiel die Apple-Aktie nach der Ankündigung trotz Umsatzrekord um fast 5 Prozent.
Das neue iPhone verspätete sich aufgrund von Corona, was die Umsatzeinbrüche in dieser Sparte erkläre. Das hatte vor allem Auswirkungen auf den chinesischen Markt, der stärker von den iPhone Verkäufen geprägt ist. Dieser Markt verzeichnete als einziger Umsatzrückgänge, auch im Gesamtjahresvergleich. Wobei Tim Cook gegenüber Reuters sagte, dass er basierend auf den ersten fünf Verkaufstagen optimistisch bezüglich der iPhone-12-Palette sei.
Das iPhone 12 ist mittlerweile erschienen. Ein Vergleich zeigt: Bundle-Angebote, die Abo und Handykauf kombinieren, lohnen sich nicht mehr. Mehr darüber lesen Sie hier.
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