10 Prognosen von IDC

Bis 2023: Unternehmen investieren 6,8 Billionen US-Dollar in Digitalisierung

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IDC hat 10 Prognosen zur Entwicklung der Digitalisierung veröffentlicht. Laut Marktforscher laufen die Investitionen für die digitale Transformation trotz der Pandemie weiter und sollen von 2020 bis 2023 auf 6,8 Billionen US-Dollar ansteigen.

(Source: Gerd Altmann / pixabay)
(Source: Gerd Altmann / pixabay)

Das Marktforschungsunternehmen IDC hat den Bericht "Future Scape: Worldwide Digital Transformation 2021 Predictions" veröffentlicht. Darin macht das Unternehmen zehn Prognosen zur Entwicklung der digitalen Transformation in den nächsten ein bis fünf Jahren.

10 Prognosen von IDC

  1. Die Investitionen in die Digitalisierung werden weiter wachsen. Bis 2022 sollen 65 Prozent des globalen BIP den digitalen Wandel vollzogen haben. Dabei belaufen sich die Investitionen für die Digitalisierung auf 6,8 Billionen US-Dollar von 2020 bis 2023.

  2. Die digitalen Organisationsstrukturen und Roadmaps reifen. 75 Prozent der Organisationen verfügen bis 2023 über umfassende Implementierungsfahrpläne für die digitale Transformation. Zum Vergleich: Heute sind es 27 Prozent.

  3. Das Management ist digital ausgereift. 60 Prozent der Führungskräfte in den Forbes-Global-2000-Unternehmen verlagern ihre Managementorientierung von den Prozessen auf die Ergebnisse. Zudem sollen die Unternehmen agilere und innovativere Betriebsmodelle einführen.

  4. Digitale Plattformen und erweiterte Ökosysteme werden wichtiger. Bis zum Jahr 2025 werden 75 Prozent der Führungskräfte in der Wirtschaft digitale Plattformen und Ökosystemfunktionen nutzen, um ihre Wertschöpfungsketten an neue Märkte, Branchen und Ökosysteme anzupassen.

  5. Ein "digital First"-Ansatz. 60 Prozent der Unternehmen investieren im Jahr 2021 stark, um die Erfahrungen ihrer Mitarbeiter zu digitalisieren. Damit verändere sich die Beziehung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

  6. Neuerfindung von Geschäftsmodellen. Mindestens 30 Prozent der Unternehmen beschleunigen die Innovation bis 2021. Damit unterstützen sie die Neuerfindung von Geschäfts- und Betriebsmodellen. Durch das Priorisieren der Transformationsprogramme werden Unternehmen zukunftssicher gemacht.

  7. Nachhaltigkeit und digitale Transformation. Bis 2022 wird die Mehrheit der Unternehmen durch die Kombination von Digitalisierung und Nachhaltigkeit einen grösseren Wert realisieren. Das führt zu digital gesteuerten und nachhaltig ermöglichten Projekten.

  8. Digital-Native-Kulturen. Um in einer digital dominierten Wirtschaft zu gedeihen, führen 50 Prozent der Unternehmen eine für die digitale Transformation optimierte Organisationskultur bis 2025 ein. Diese basiert auf Kunden- und Datenorientierung.

  9. Beschleunigung der digitalen Erfahrungen. Bis 2022 werden 70 Prozent aller Unternehmen die Nutzung digitaler Technologien beschleunigt haben. Die Umgestaltung bestehender Geschäftsprozesse treibt das Kundenengagement, die Mitarbeiterproduktivität und die geschäftliche Belastbarkeit an.

  10. Innovationsplattformen für Unternehmen. 60 Prozent der Forbes-Global-2000-Unternehmen bauen bis 2023 ihre eigene Plattform für Geschäftsinnovationen auf. Damit unterstützen sie Innovation und Wachstum im "New Normal".

Neue Technologien haben auch das private und geschäftliche Leben in der Schweiz während der Corona-Krise erleichtert. Mehr darüber lesen Sie hier. Allerdings hat eine andere Studie gezeigt das die Digitalisierung Mitarbeitende überfordern kann, wie Sie hier nachlesen können.

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