Corona adé: LG-Roboter macht Keimen den Garaus
LG hat einen autonomen Reinigungsroboter vorgestellt, der Flächen mit UV-Licht desinfiziert. Der Roboter soll sich einfach per Tablet oder Smartphone überwachen lassen und ist für die Anwendung in Unternehmen, Schulen, sowie im Einzelhandel und Gastgewerbe konzipiert.
Der koreanische Hersteller LG hat einen Reinigungsroboter präsentiert, der Keimen mit UV-Licht an den Kragen geht. Wie LG mitteilt gehört der Roboter zur CLOi-Familie. Zu dieser zählen unter anderem auch ein automatisiertes Exoskelett und mehrere Serviceroboter.
Den neuen CLOi-Roboter konzipierte LG laut eigenen Angaben für die Reinigung in Zonen mit hoher Personenfrequenz. Als Anwendungsbeispiele führt der Hersteller Gastronomiebetriebe, Hotels, Unternehmen, Bildungsinstitute und Läden auf. Der Roboter soll Objekten wie Möbeln automatisch ausweichen. Um die Flächen in einem "durchschnittlich grossen Raum" zu desinfizieren brauche der neue CLOi 15 bis 30 Minuten.
Mit Sicherheitssperre gegen UV-Belastung
Laut LG lässt sich der Roboter einfach bedienen. Wie weit er mit der Reinigung ist, können Nutzerinnen und Nutzer auf dem Smartphone oder Tablet mitverfolgen. Um die UV-Strahlenbelastung für Mitarbeitende zu minimieren, besitzt der Roboter laut Hersteller eine Sicherheitssperre. Die Sicherheitssperre schalte der Roboter dank Bewegungssensoren automatisch ein, wenn sich jemand in der Nähe befindet. Man könne sie aber auch über die App oder mit einer Not-Aus-Taste aktivieren.
"Dieser autonome UV-Roboter kommt zu einer Zeit, in der Hygiene für Hotelgäste, Studenten und Restaurantkunden höchste Priorität hat", sagt Roh Kyu-chan, Leiter des Geschäftsbereichs Robotik bei LG Business Solutions.
Einen Preis für den neuen CLOi gab LG nicht bekannt. Anfang 2021 wird der Roboter als erstes in den USA lanciert.
Bei Robo Meier sind Helios-UV-C-Roboter bereits erhältlich. Die Trimbacher Firma hat seit Kurzem die Geräte des englischen Herstellers Warrington Robotics im Angebot. In vier Stunden sollen sie eine Raumgrösse von bis zu 12'000 Quadratmeter abarbeiten. Mehr dazu lesen Sie hier.
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