Kantonsspital Baden vergibt Grossauftrag an Siemens Healthineers
Das Kantonsspital Baden erteilt einen Grossauftrag an Siemens Heathineers. Der Medizintechnik-Konzern soll unter anderem Bildgebungssysteme liefern, das Telemedizin-Angebot ausbauen und Prozesse optimieren. Kostenpunkt: 40 Millionen Franken.
Das Kantonsspital Baden hat der Medizintechnik-Tochter von Siemens einen Grossauftrag erteilt. Die Laufzeit beträgt acht Jahre. Das Vertragsvolumen: 40 Millionen Franken.
Siemens Healthineers soll gemäss Mitteilung medizintechnische Bildgebungssysteme liefern und warten, das Gerätemanagement mit Betriebszeitgarantie übernehmen, das Telemedizin-Angebot ausbauen, Prozesse optimieren und zertifizierte Schulungsprogramme für die Mitarbeitenden durchführen. Darüber hinaus werde der Medizintechnik-Konzern das Spital in der Forschung unterstützen, beispielsweise im Bereich der Mammographie.
"Wir haben bereits in der Vergangenheit mit Siemens Healthineers zusammengearbeitet, um das Layout des neuen Imaging Centers zu optimieren und prozessorientierte und patientenzentrierte Strukturen zu schaffen", sagt Adrian Schmitter, CEO des Kantonsspitals Baden. Aufgrund der positiven Erfahrungen setze das Spital nun auch auf eine Technologie-Partnerschaft mit der Siemens-Tochter.
"Die medizintechnische Ausstattung ist das zentrale Nervensystem einer zukunftsfesten Gesundheitsversorgung", ergänzt Marcel Baumgartner, Managing Director von Siemens Healthineers Schweiz. "Durch die kontinuierliche Schulung des Personals wird gewährleistet, dass die Technologie optimal angewandt wird."
Das Kantonsspital Baden beteiligte sich kürzlich an HeyPatient. Das Winterthurer Start-up entwickelt eine Plattform, welche die Interaktionen zwischen dem Spital und den Patienten vereinfachen soll. Künftig kommt vielleicht eine Anbindung ans EPD - oder eine Verknüpfung mit Wearables.
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