IBM Schweiz soll 300 Mitarbeitende entlassen
IBM Schweiz soll rund 10 Prozent der hiesigen Stellen abbauen. Laut Angaben, die "Blick.ch" vorliegen, hat das Unternehmen einen Grossteil der 300 betroffenen Mitarbeitenden bereits entlassen.
Die Vermutungen um den Stellenabbau bei IBM scheinen sich zu bewahrheiten. Bereits im November hiess es, dass der Konzern plane europaweit 10'000 Stellen abzubauen. Von einem Stellenabbau in der Schweiz war damals noch keine Rede. Wie "Blick.ch" berichtet, sind nun aber 300 Mitarbeitende von IBM Schweiz betroffen. Damit entlässt das Unternehmen rund 10 Prozent seiner Schweizer Belegschaft. Laut "Blick.ch" ist in erster Linie der Hauptsitz in Zürich Altstetten betroffen.
Der Stellenabbau in der Schweiz soll bereits grössteinteils vollzogen sein, ohne dass IBM die Öffentlichkeit darüber informiert habe, will das Onlinemagazin wissen. "Grund für die Entlassungen dürfte die Abspaltung des IBM-Geschäfts sein", schreibt "Blick.ch". Bereits im Oktober wurde bekannt, dass der Konzern seine Geschäftseinheit für IT-Infrastruktur-Services bis Ende 2021 in ein neues Unternehmen überführt.
Auf Anfrage der Redaktion schrieb IBM: "Unsere Personalentscheidungen werden getroffen, um unsere Kunden auf ihrem Weg zur Einführung einer offenen Hybrid-Cloud-Plattform und KI-Fähigkeit bestmöglich zu unterstützen. Ausserdem reinvestieren wir in unser Geschäft. Wir werden auch weiterhin signifikante Investitionen in Aus- und Weiterbildung der Kenntnisse von IBM-Mitarbeitenden vornehmen, um den Anforderungen unserer Kunden besser gerecht zu werden."
Ob in der Schweiz 300 Personen entlassen werden beziehungsweise bereits entlassen wurden, beantwortete IBM nicht.
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