Erster Women in Cyber Day

Trend Micro, ETH, UBS und Co. wollen mehr Frauen für Cybersecurity begeistern

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von Kevin Fischer und cka

Am 10. Juni findet der erste Women in Cyber Day statt. Dort sollen insbesondere Frauen einen Einblick in die beruflichen Möglichkeiten im Bereich Cybersecurity erhalten. Der Tag wird unter anderem von Trend Micro, der ETH und UBS lanciert.

(Source: Freepik)
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Am 10. Juni 2021 findet der erste Women in Cyber Day statt. Gemäss Mitteilung ist der Tag gestaltet von, mit und für Frauen und soll ihnen Einblicke in die beruflichen Möglichkeiten der Cybersecurity-Branche geben. Zu den namhaftesten Akteuren hinter dem Women in Cyber Day 2021 gehören Trend Micro, die schweizerische Eidgenossenschaft, die ETH Zürich, Swiss Re, die UBS und weitere.

Wie in anderen IT-Branchen herrsche in der Cybersecurity ein Fachkräftemangel, schreibt Trend Micro in der Mitteilung. Zudem sind im Cybersecurity-Bereich nur 24 Prozent der Arbeitskräfte weiblich, da Frauen schwer für eine entsprechende Karriere zu begeistern seien. Der Women in Cyber Day soll hier einen Beitrag leisten.

Der Event richte sich vor allem an Frauen - von Cybersecurity-Profis bis hin zu interessierten Laien. Aber auch alle anderen Cybersecurity-Enthusiasten seien willkommen. Ein Highlight des Tages werde die Rede von Viola Amherd sein, Bundesrätin und Departementschefin des Eidgenössischen Depatertements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Interessierte können sich hier anmelden.

Frauen können einen frischen Blick auf alte Probleme werfen

"Unsere Branche ist in einer zunehmend digital geprägten Welt unverzichtbar, aber dieses Wachstum kann nur durch eine vielfältige und hochqualifizierte Belegschaft aufrechterhalten werden", sagt ein Sprecher von Trend Micro auf Anfrage. "Die Beseitigung des 'Gender Gap' im Talentpool der Technologiebranche muss auf der Agenda aller stehen, wenn wir diese Branche in die Zukunft führen wollen."

Ausserdem würden Cyberangriffe immer raffinierter und komplexer. Es brauche kreative Lösungen, um mit der sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungslandschaft Schritt zu halten. "Das ist es, was Frauen so gut für diese Arbeit geeignet macht: Sie können einen frischen Blick auf alte Probleme werfen und haben eine einzigartige Perspektive, die tief verwurzelte Normen in Frage stellen kann", führt der Sprecher aus. "Nur durch die Vielfalt des Denkens können wir gemeinsam eine Kultur der Zusammenarbeit, Innovation und Verantwortlichkeit fördern."

Schliesslich erfordere gerade die Cybersecurity-Branche von vornherein Zusammenarbeit. "Es gibt keine Sicherheitsprobleme, die nur von einer Person oder einem Geschlecht gelöst werden. Die Beiträge von Stärken und Fähigkeiten, die aus unterschiedlichen Hintergründen kommen und in verschiedenen Bereichen tätig sind, kommen zusammen, um unsere digitale Umgebung sicher zu halten."

Bis IT-Berufe generell an Attraktivität gewonnen haben, können Unternehmen schon selbst Massnahmen ergreifen, um ihre ausgeschriebenen IT-Stellen für Frauen attraktiver zu gestalten. Wie, erfahren Sie hier.

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