Wallis lanciert App für bergsteigende glaziophile Hobbyarchäologen
Die zunehmend schneller schmelzenden Gletscher legen immer öfter empfindliche archäologische Relikte frei. Das Walliser Amt für Archäologie hat nun reagiert und eine App lanciert, mit der solche Funde rasch gemeldet werden können.
Wissenschaft von allen und für alle: Das kantonale Amt für Archäologie (KAA) Wallis hat die App IceWatcher lanciert. Sie ist für die Meldung von Gletscherfunden gedacht, wie das Amt mitteilt. Sollten also etwa Alpinisten und Alpinistinnen im Gletscher eine archäologische Entdeckung machen, können sie über IceWatcher wichtige Informationen dazu übermitteln. So kann das KAA die Relevanz der Entdeckung beurteilen und geeignete Massnahmen zu Bergung und Erhalt des Fundes ergreifen.
Als Folge der globalen Erwärmung geben Gletscher Relikte frei, die Hunderte bis Tausende Jahre im Eis eingeschlossen waren, wie es weiter heisst. Sobald solche Objekte nicht mehr vom Eis geschützt werden, setzen schnell Abbauprozesse ein, die zum Zerfall der Relikte führen können. Um schneller reagieren zu können, verfolgt das KAA nun diesen partizipativen Ansatz. Die IceWatcher-App ist auf iOS und Android verfügbar.
Das KAA weist darauf hin, dass Fundstücke nicht berührt werden sollen. Das Erstellen einer Meldung erfolgt in drei Schritten. Zuerst wird die Art des gefundenen Objekts aus den möglichen Optionen gewählt. Dann wird eine Nahaufnahme des Fundes gemacht mit einem Vergleichsobjekt, damit die Grösse des Relikts geschätzt werden kann. Schliesslich braucht es noch eine Grossaufnahme der Landschaft des Fundorts.
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