Bundesrat will Schweizer Start-ups fördern
Der Bundesrat will die Standortförderung für Schweizer Start-ups ausbauen. Nachholbedarf gibt es in puncto Technologietransfer, Internationalisierung, Zugang zu Fachkräften und bei der Finanzierung.
Um die Schweizer Start-up-Landschaft ist es grundsätzlich gut bestellt. Doch es gibt Luft nach oben – vor allem in Sachen Technologietransfer, Internationalisierung, Zugang zu Fachkräften und Finanzierung. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht (PDF), den das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) im Auftrag des Bundesrates verfasst hat.
Der Bundesrat hat das WBF nun damit beauftragt, die im Bericht vorgeschlagenen Massnahmen näher zu untersuchen, wie es in einer Mitteilung heisst. Es würden zudem Massnahmen für eine aktivere Wachstumsstrategie geprüft, die dazu beitragen sollen, den Start-up-Standort Schweiz langfristig zu stärken.
Zur Diskussion stünden insbesondere die Vor- und Nachteile eines Schweizer Innovationsfonds. Das WBF soll herausfinden, ob und inwiefern ein solcher Fonds den Schweizer Risikokapitalmarkt stärken und auf diese Weise die Wachstumschancen hiesiger Start-ups verbessern könnte.
Die Ergebnisse sollen im Juni 2022 vorliegen.
Im Corona-Jahr 2020 haben Investoren übrigens rund 12 Prozent weniger in Schweizer Start-ups investiert als 2019. Erstmals seit 2017 floss ausserdem weniger Geld in ICT und mehr in Biotech. Lesen Sie hier mehr dazu.
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