CSS investiert in Antidepressions-Start-up Flow Neuroscience
Das schwedische Start-up Flow Neuroscience hat eine Therapie für Depressionen entwickelt, die auf einem Elektrostimulationsgerät für das Gehirn und einer App basiert. Nun investiert die CSS in das Jungunternehmen.
Die Krankenkasse CSS beteiligt sich an der ersten Finanzierungsrunde des schwedischen Start-up-Unternehmens Flow Neuroscience, das einen "neuen Ansatz zur Behandlung klinischer Depressionen" bietet. Das Gerät des Start-ups ist eine Kombination aus einem Hirnstimulations-Headset und einer Verhaltenstherapie-App. Die in Europa medizinisch zugelassene Therapie wurde von klinischen Psychologen und Neurowissenschaftlern entwickelt. Mehrere Studien hätten bestätigt, dass dadurch der Einsatz von Medikamenten verringert werden könne, heisst es in einer Mitteilung.
Nach Pregnolia (Schwangerschaftsvorsorge) und Online Doctor (dermatologische Ferndiagnose) ist Flow Neuroscience das dritte Medizintechnik-Start-up, das vom CSS-Risikokapitalfonds für digitale Technologien profitiert. Der im Herbst 2020 gegründete Fonds ist mit 50 Millionen Franken dotiert. "Die CSS investiert in Flow Neuroscience, um den Versicherten eine zusätzliche Behandlungsmöglichkeit zu bieten und eine Lücke im Gesundheitsmarkt zu füllen", sagt Philomena Colatrella, CEO der CSS-Gruppe.
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