Schweizer Firma lanciert Bibliothek für evolutionäre Algorithmen
Evolutionäre Algorithmen sollen die Problemlösungsfindung deutlich optimieren. Die Schweizer Firma "NNAISENSE" hat nun eine Plattform lanciert, die eine Bibliothek mit solchen Algorithmen enthält und diese skalierbar macht. Es soll die erste Plattform ihrer Art sein.
Das Schweizer KI-Unternehmen "NNAISENSE" hat die gemäss eigenen Angaben erste Open-Source-Plattform für maschinelles Lernen lanciert, die auf "evolutionären Algorithmen" (EA) basiert. Bei EA handelt es sich um Optimierungsverfahren, das - analog zur Evolution - Lösungskandidaten für ein bestimmtes Problem künstlich weiterentwickelt bis eine ausreichend funktionierende Lösung vorliegt. Die Plattform "Evotorch" kombiniert gemäss Mitteilung EAs mit maschinellem Lernen und soll so komplexe betriebliche Herausforderungen in relativ kurzer Zeit, zu geringeren Kosten und in grösserer Skalierung lösen können.
Evotorch stelle Forschenden sowie Entwicklerinnen und Entwicklern eine Open-Source-Bibliothek für EAs zur Verfügung, die ohne zusätzlichen Aufwand auf CPUs oder GPUs skaliert werden können. "NNAISENSE" biete kommerziellen Anwenderinnen und Anwendern Unterstützung bei der effektiven Anpassung, Implementierung und Überwachung. Ein erster namhafter Kunde war Autohersteller Audi. Die Firmen arbeiteten zusammen an einem autonomen Parksystem und konnten mithilfe der EAs die simulierte Fahrzeit gemäss eigenen Angaben von 180 Jahren auf 24 Stunden verkürzen.
Die Plattform könne mit ihrer wachsenden Auswahl an EAs und ihrer intuitiven Benutzeroberfläche auch die Arbeit von Akademikerinnen und Akademikern sowie von Universitätsstudenten und -studentinnen erleichtern, die neue Algorithmen entwickeln.
Apropos Machine-Learning-Algorithmus: Ein entsprechendes Stück Code hat ein Enzym kreiert, das Plastik in Rekordzeit zersetzen kann. Wie, erfahren Sie hier.
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