OST präsentiert zweite digitalisierte Fabrik
Die Fachhochschule OST hat in Buchs eine sogenannte "Smart Factory" eröffnet. Diese soll Studierenden die Realität der vernetzten Fertigungsindustrie näherbringen.
Die Ostschweizer Fachhochschule OST stellt in Buchs eine neue "Smart Factory" vor. Diese sei Teil einer standortübergreifenden Lehr- und Lernumgebung für Studierende, wie die OST mitteilt.
Diese Umgebung baut die OST im Rahmen der IT-Bildungsoffensive des Kantons St.Gallen in Rapperswil-Jona, Buchs und St.Gallen auf. In Zukunft soll der gesamte Wertschöpfungsprozess einer industriellen Produktion abgebildet werden.
Nachdem die Smart-Factory-Fertigungszelle in Rapperswil-Jona bereits im Sommer 2021 den Betrieb aufgenommen hatte, kam nun der Standort Buchs hinzu. Zudem wurde die Smart Factory in Rapperswil-Jona mit jener in Buchs "digital verbunden". Die Fabrik bilde eine modulare Produktionslinie ab, die technisch identisch mit Komponenten sei, wie sie heute in der realen Industrie verwendet werde.

Raphael Bernhardsgrütter, Projektleiter Smart Factory Buchs der OST (Source: zVg)
"Am Beispiel der Produktion einer kabellosen Ladestation eines Handys lernen die Studierenden je nach gewähltem Studienprofil gesonderte Teile von Produktionsprozessen oder den gesamten Fertigungsprozess kennen", erklärt der Projektleiter der Smart Factory in Buchs, Raphael Bernhardsgrütter.

Daniel Seelhofer, Rektor der OST (Source: zVg)
Vernetzte Maschinen und weltweiter Datenaustausch zwischen diesen Maschinen seien für die produzierende Industrie ein Schlüsselfaktor für wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit. Diese Industrie 4.0 etabliere sich derzeit schrittweise und führe zu einem sehr hohen Fachkräftebedarf. "Dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, ist eines der Hauptziele der OST", betont Rektor Daniel Seelhofer.
Apropos Fachkräfte: Gemäss einer aktuellen Studie fehlen der Schweiz über 11'000 IT-Fachleute. Mehr dazu lesen Sie hier.
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