OpenAI lanciert ChatGPT Enterprise
Mit ChatGPT Enterprise verspricht OpenAI mehr Datenschutz, mehr Sicherheit und einen unbegrenzten Zugriff auf das Sprachmodell GPT-4. Nutzende bekommen mehr Analysewerkzeuge und mehr Platz für umfangreichere Anfragen.
OpenAI hat eine Enterprise-Version von ChatGPT auf den Markt gebracht. Geschäftskunden erhalten unbegrenzten Zugang zum Sprachmodell GPT-4, und zwar mit höherer Geschwindigkeit, mehr Möglichkeiten für Datenanalysen und mehr Sicherheit und Datenschutz, wie OpenAI in einem Blogbeitrag mitteilt.
Mit dem KI-Assistenten für die Business-Welt sollen Unternehmen die Kontrolle über ihre Geschäftsdaten behalten. Das heisst, die Chat-Verläufe wie auch sämtliche Nutzungsdaten
kämen nicht fürs Training von GPT oder anderen Sprachmodellen zum Einsatz, verspricht OpenAI.
Alle Konversationen würden während der Übertragung (TLS 1.2+) und im Ruhezustand (AES 256) verschlüsselt. ChatGPT Enterprise erfüllt zudem den Compliance-Standard SOC 2.
Grössere Anfragen, mehr Verwaltungstools
Nutzende sollen von einem grösseren Eingabefenster für längere Prompts profitieren. Pro Eingabe stehen bis zu 32’000 Token zur Verfügung, was nach Angaben von OpenAI einer Textlänge von ungefähr 50 Seiten entspricht.
IT-Administratoren bekommen neue Verwaltungstools, beispielsweise fürs Zugriffsmanagement, Domänenüberprüfungen und Single Sign-on sowie ein Analytics-Dashboard zur Analyse von Nutzungsdaten.
OpenAI macht keine Angaben zum Preis von ChatGPT Enterprise. Interessierte sollen sich beim Sales melden, wie das Unternehmen auf seiner Website vermerkt. Als erste Referenzkunden von ChatGPT Enterprise nennt OpenAI Block, Canva, Carlyle, The Estée Lauder Companies, PwC, und Zapier.
Weitere Features seien bereits in Planung, schreibt OpenAI. Künftig soll es möglich sein, ChatGPT Enterprise mit internen Applikationen zu verbinden, um so die Informationsgrundlage des Chatbots mit Unternehmensdaten anzureichern. Ebenfalls geplant sind: eine Version speziell für kleinere Teams, bessere Tools für Datenanalysen und Browsing sowie Lösungen für spezifische Geschäftsfunktionen, beispielsweise für Datenanalysten, Marketingfachleute oder Mitarbeitende im Kundensupport.
Übrigens: Das Schweizer Start-up AlpineAI brachte kürzlich einen Dienst namens PrivateGPT auf den Markt. Der Service soll dafür sorgen, dass Prompts verschlüsselt an ChatGPT geschickt werden, sodass es für OpenAI nicht möglich ist, Rückschlüsse auf Personen, Firmen, IP-Adressen, oder Länder zu ziehen. Was es damit auf sich hat - und wie die Firma mit SwissGPT auch Unternehmenskunden adressieren will, erfahren Sie im Interview mit AlpineAI-Mitgründer Pascal Kaufmann.
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