UBS erreicht Rang 5 im globalen KI-Bankenindex
Eine neue Erhebung des Evident AI Index bewertet den Reifegrad in KI-Bereichen bei 50 Grossbanken. Die UBS findet sich auf Platz 5 wieder. Die europäischen Banken hinken ihren nordamerikanischen Konkurrenten hinterher.
Die Auswertungen des zweiten Evident AI Index sind erschienen. Der vom britischen Forschungsunternehmen Evident entwickelte Index zeigt den Reifegrad der KI-Verwendung bei Grossbanken weltweit. Das Unternehmen untersuchte 50 Banken, darunter auch die UBS. Das Schweizer Finanzinstitut schafft es auf Platz 5 der Gesamtauswertung. Dies ist eine Verschlechterung um einen Rang im Vergleich zur letzten Erhebung von Anfang 2023, jedoch berücksichtigte Evident bei der letzten Untersuchung nur 23 Grossbanken.
Bei der Auswertung geht Evident auf vier Kategorien ein. So bewertet das Unternehmen die Rekrutierungsbemühungen und Qualität der angeworbenen KI-Talente, Innovation bei KI-Anwendungen in verschiedenen Bereichen, die Priorisierung von KI bei der Unternehmensführung und die Transparenz in der öffentlichen Kommunikation der Banken bezüglich ihrer KI-Agenda. Die UBS punktet vor allem in der Kategorie "Talent", in der die Schweizer Grossbank Rang 3 belegt. Dabei kommt der UBS laut "Finews" die Übernahme der Credit Suisse zu Gute. Bei den restlichen drei Kategorien Innovation (19.), Unternehmensführung (17.) und Transparenz (22.) schneidet die UBS jedoch deutlich schlechter ab.

Die Top Zehn des Evident AI Index. (Source: Screenshot / Evident)
Zurzeit wird der Evident AI Index von nordamerikanischen Banken angeführt. Unter den besten Zehn im Index sind sechs nordamerikanische Finanzinstitute. Zur UBS gesellt sich mit der niederländischen ING nur eine weitere europäische Bank in die vordersten zehn Plätze. Die meisten europäischen Vertreter liegen im Mittelfeld des Index.
KI kann nicht nur Banken bei ihren Geschäften helfen, sondern kommt auch im Accessibility-Bereich zum Einsatz. Wie KI und andere Hilfsmittel gegen Barrieren und Ausgrenzung in digitalen Bereichen eingesetzt werden, lesen Sie hier.
US-Gericht verurteilt Google und Meta wegen Förderung von Social-Media-Sucht
ICT-Berufsbildung Schweiz erhält neue Co-Vizepräsidentin
KI in der Schweiz: Umsetzung jetzt entscheidend
Sieber & Partners erweitert Verwaltungsrat und KI-Angebot
Cowboys ersetzen Römer beim Wagenrennen
Schweizer Firmen forcieren KI-Projekte trotz Sicherheitsrisiken
FHNW eröffnet neues Security Lab
Klarheit zeigt Wirkung: Wie SRF seine Organisation ausgerichtet hat und weiterdenkt
Hybride Meetings im Jahr 2026: Es kommt nach wie vor auf die Technik an