Cyberkriminelle versenden gefälschte Digitec-E-Mails
Die Kantonspolizei Zürich warnt vor einer neuen Cyber-Betrugsmasche mit vermeintlichen Digitec-E-Mails. Dabei versuchen die Betrüger, persönliche Informationen und Kreditkartendaten ihrer Opfer zu ergattern.
Auf ihrer Website "Cybercrimepolice.ch" warnt die Kantonspolizei Zürich vor betrügerischen Machenschaften mit gefälschten E-Mails von Digitec. Die E-Mails erinnern potenzielle Betrugsopfer laut Kapo an eine angeblich noch nicht abgeholte Bestellung. Dadurch würden die Cyberkriminellen Nutzerinnen und Nutzer auf eine Fake-Website im Corporate Design von Digitec locken. Auf das Durchklicken von Lieferdetails folge eine Identitätsverifizierung der Opfer. Daraufhin sollen die Betroffenen auf eine Bezahl-Website zur Begleichung der offenen Liefergebühren weitergeleitet werden.

Screenshot der betrügerischen E-Mail. (Source: zVg)
Die Kapo geht davon aus, dass diese Phishing-Versuche im Hinblick auf den Black Friday Ende November zunehmen werden. Allgemein wird die Weiterleitung der betrügerischen E-Mails an "Cybercrimepolice.ch" empfohlen. Des Weiteren rät die Kapo, keinen Links in E-Mails oder SMS zu folgen, da diese optisch verändert sein könnten. Sind Betroffene unsicher, sollen sie sich direkt beim jeweiligen Unternehmen melden, um die Seriosität der Nachricht abzuklären.
Wurden bereits Daten preisgegeben, empfiehlt die Kapo die umgehende Sperrung der entsprechenden Bank- oder Debitkarte. Zudem sollen Opfer nach telefonischer Voranmeldung eine Anzeige bei der örtlichen Kantonspolizei erstatten.
Erst kürzlich warnte die Kapo vor einem anderen Fall von E-Mail-Betrügereien. Dabei versuchen Cyberkriminelle, sich in den E-Mail-Verkehr von Unternehmen einzuschleichen, um Finanztransaktionen umzuleiten. Mehr darüber lesen Sie hier.
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