Phisher klauen Daten über gefälschte E-Vignetten-Websites
Die Kantonspolizei Zürich warnt vor Betrügern, die über gefälschte Websites für den Kauf von E-Autobahnvignetten Kreditkartendaten stehlen wollen. Bei der Onlinesuche nach den digitalen Vignetten gilt es, besonders achtsam zu sein und Daten nicht ohne Weiteres preiszugeben.
Cyberkriminelle machen sich die Unachtsamkeit der Käufer und Käuferinnen von E-Autobahnvignetten zunutze. Die Kantonspolizei Zürich (Kapo) warnt auf ihrer Website "Cybercrimepolice.ch" vor Betrügern, die es auf Kreditkartendaten blauäugiger Käufer abgesehen haben, die sich anstelle der Klebevignette für die elektronische Variante entscheiden. Die Phisher erstellen der Kapo zufolge gefälschte Websites, um daraufhin ihren Opfern Daten oder Geld abzuknöpfen.
Wer bei Google oder anderen Suchmaschinen nach dem Begriff "Autobahnvignette" sucht, stösst in der Regel zuerst nicht auf reguläre Suchergebnisse, sondern auf Werbeanzeigen. Diese stammen laut der Kapo häufig von inoffiziellen und teureren Anbietern und im schlimmsten Fall von eben solchen Betrügern mit gefälschten Phishing-Websites.

Mögliches betrügerisches Ergebnis einer Google-Suche. (Source: zVg)
Die Kapo rät bei der Onlinesuche nach E-Vignetten zur Achtsamkeit. Sensible Daten sollen ohne vorgängige Abklärungen nicht preisgegeben und vermeintliche Betrugs-Websites an "Cybercrimepolice.ch" weitergeleitet werden. Des Weiteren empfiehlt die Kapo, die E-Vignette ausschliesslich auf dem offiziellen Portal des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit zu kaufen.
Haben Personen bereits persönliche Daten preisgegeben, sollen diese umgehend ihr Finanzinstitut informieren und entsprechende Bankkarten sperren lassen. Ebenfalls rät die Kapo, nach telefonischer Voranmeldung bei der örtlichen Polizei eine Anzeige zu erstatten.
Vergangenes Jahr hat das Bundesamt für Cybersicherheit auch Autofahrerinnen und Autofahrer auf österreichischen Strassen vor Betrügern gewarnt. Dabei ging es um Fälle, bei welchen Gauner gefälschte österreichische Autobahnvignetten verkauften, die mehr kosteten, als sie sollten, und trotzdem nicht gültig waren. Lesen Sie hier mehr dazu.
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