Am Digital Summit 2026 trifft globale Technologie auf europäische Souveränität
Künstliche Intelligenz und Robotik stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Digital Summit. Zu den Digitalexperten, die am 24. März auftreten, gehören Marc Stampfli von Nvidia, Cornelia Diethelm vom Centre for Digital Responsibility und Fabian Schmid vom Liechtensteiner Amt für Informatik.
"Ein hochaktuelles, thematisch breit gefächertes Programm mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik" verspricht die Standortinitiative "digital-liechtenstein.li" für die diesjährige Ausgabe des Digital Summit. Er findet am 24. März 2026 im Vaduzer Saal in Vaduz statt und ist die grösste Digitalkonferenz der Region, wie die Veranstalter anmerken. Der Anlass richtet sich an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie Digitalinteressierte aus dem gesamten Alpenrheintal. Man rechne mit mehreren hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern, schreiben die Veranstalter.
Auf der Bühne stehen führende Köpfe aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, welche zentrale Fragen rund um Künstliche Intelligenz, technologische Innovation und gesellschaftliche Verantwortung diskutieren. Oder wie es im Titel der Einladung heisst: "Globale Technologie trifft europäische Souveränität".
So wird Marc Stampfli, Business Director Switzerland bei Nvidia, aufzeigen, welche Innovationspotenziale in Deep Learning, High-Performance Computing und Quantencomputing liegen. Cornelia Diethelm, Gründerin des Centre for Digital Responsibility, vermittelt, wie ethische Leitplanken in Unternehmen konkret umgesetzt werden können – als Grundlage für Vertrauen und nachhaltige Innovation. Einen unternehmerischen und internationalen Blick auf skalierbare KI-Innovationen bringt Karsten Neugebauer ein. Er ist Mitgründer des KI Start-ups G2K Group, das 2023 vom US Technologiekonzern Servicenow übernommen wurde.
Mit Marco Hutter ist einer der weltweit führenden Robotikforscher zu Gast in Vaduz. Seine Arbeit an der ETH Zürich und in mehreren Deep-Tech-Start-ups zeigt, wie intelligente Maschinen in realen Umgebungen lernen, sich bewegen und Entscheidungen treffen und welche Rolle Europa in dieser technologischen Entwicklung einnehmen kann.
Die staatliche Perspektive bringt Wirtschaftsminister Hubert Büchel ein, der einen Einblick in die Digitalstrategie der Regierung gibt. Fabian Schmid, Leiter des Amts für Informatik, wird schliesslich aktuelle E-Government-Projekte vorstellen und deren Bedeutung für die Zukunft der öffentlichen Verwaltung erläutern.
Weitere Information und Möglichkeit zum Kauf von Tickets finden sich auf der Website des Events.
Lesen sie auch: Die Bevölkerung in Liechtenstein bewertet den digitalen Wandel zwar mehrheitlich positiv, sieht aber auch klare Risiken. Sorgen um KI, den Arbeitsmarkt und Cybersicherheit trüben das Bild. So geht auch nur ein Drittel davon aus, dass die Digitalisierung die eigene Lebensqualität verbessert.
Vorsicht vor dem Parkplatzgeplänkel
Kanton Zug und Uni Luzern rufen neues Blockchain-Forschungsinstitut ins Leben
Intel kämpft mit Lieferengpässen
Am Digital Summit 2026 trifft globale Technologie auf europäische Souveränität
Warum Schweizer Daten in die Schweiz gehören
Schweizer Bevölkerung kennt KI und Bitcoin - aber die Blockchain kaum
Warum nur wenige Unternehmen echten Nutzen aus KI ziehen
Mitarbeitererfahrung 2026: Was Mitarbeitende vom Arbeitsplatz erwarten
85% Weniger Ransomware Risiko dank neuer Methode