Kanton Bern testet Online-Polizeiposten
Auch Bern setzt künftig auf einen Online-Polizeiposten. Anfang April startet die Kantonspolizei ein einjähriges Pilotprojekt, vorerst für die französischsprachige Bevölkerung. Die digitale Wache läuft über die Plattform ePolice.
In zahlreichen Kantonen, wie seit Januar 2026 in Obwalden und Nidwalden, ist der Online-Polizeiposten bereits Realität. Nun zieht auch Bern nach. Bereits Anfang April 2026 startet die Kantonspolizei ein entsprechendes Pilotprojekt, wie sie mitteilt. Vorerst richtet sich das Angebot jedoch nur an die französischsprachige Bevölkerung des Kantons.
In Bern läuft die Online-Polizeiwache - wie in den anderen Kantonen - über die nationale Plattform Suisse ePolice. Demnach können dort künftig Termine vereinbart werden, um Anliegen per Videoanruf mit Polizistinnen und Polizisten zu klären. Die Gespräche muss man laut Mitteilung mindestens 24 Stunden im Voraus buchen. Pro Tag bietet die Kapo derzeit von Montag bis Freitag zwei solche Termine an.
Das Pilotprojekt stehe im Zusammenhang mit dem bereits erfolgten Kantonswechsel von Moutier zum Kanton Jura und werde während eines Jahres getestet, schreibt die Behörde. Danach werde der Mehrwert des Dienstes evaluiert und entschieden, ob er weitergeführt und allenfalls auf die gesamte Bevölkerung des Kantons ausgedehnt werde.
In Bern startet im September 2026 übrigens die neue zentrale Datenschutzbehörde des Kantons. Was die Berner Gemeinden von der Behörde erwarten, lesen Sie hier.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Kanton Bern testet Online-Polizeiposten
Media Markt wird chinesisch - doch Österreich bremst Deal
Swisscom integriert Cyberschutz direkt im Router
Update: EU-Parlament will AI Act verschieben und KI für Nacktbilder verbieten
KI-Rechenzentren heizen ihre Umgebung messbar auf
Der Ediacara-"Garten"
Cyberinvestitionen verschieben sich zu Identity-First und Plattformlösungen
Wieso die TX Group auf einen etwas anderen Sicherheitsansatz setzt
Schweizer Bevölkerung wünscht sich mehr digitale Souveränität