Samsung gibt Micro-LED-Produktion in der Slowakei auf
Samsung schliesst seine europäische Produktionsstätte für Micro-LED-Displays in der Slowakei und verlagert die Herstellung "The Wall"-Displays innerhalb des globalen Netzwerkes. Seine allgemeinen Geschäftsaktivitäten in der Slowakei führt der Elektronikhersteller weiter.
Samsung schliesst für immer die Tore seiner Fabrik in der Slowakei. Der Produktionsstandort Galanta in der Region Trnava war für den Elektronikhersteller einer der grössten Europas und beschäftigte rund 700 Mitarbeitende, wie "AV Magazine" berichtet. Fast 24 Jahre lang habe die Anlage zum europäischen Unternehmenswachstum beigetragen.
Auf Anfrage des Magazins sagt ein Samsung-Sprecher: "Das Unternehmen konzentriert sich darauf, den Übergang verantwortungsbewusst zu gestalten und den betroffenen Mitarbeitern eine angemessene Abfindung sowie Unterstützung bei der Wiederbeschäftigung zu bieten."
Zudem verlagere Samsung laut dem Mediensprecher die Herstellung der Micro-LED-Displays "The Wall" innerhalb des bestehenden globalen Fertigungsnetzwerkes. Dabei soll die Qualität der Produkte auf dem gleichen Niveau bleiben. Seit 2022 war Galanta der europäische Produktionsstandort für Samsungs Micro-LED-Lösung.
Von dieser Entscheidung sei ausschliesslich der Fertigungsbetrieb und nicht die allgemeinen geschäftlichen Aktivitäten in der Slowakei betroffen, führt der Sprecher fort.
Übrigens: Im November 2023 lud Samsung Medienschaffende in die Slowakei ein. Ein Fabrikrundgang verschaffte den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die Produktion der "The Wall"-Komplettlösung. Lesen Sie hier mehr dazu.
Luzern ist der siebte Kanton in der Swiss Blockchain Federation
Die KI-Revolution kühlen | Wie innovative Lösungen die Herausforderungen der RZs von morgen lösen
Gandalf ist ein haariger Chaosstifter
Das Gebot der Stunde: digitale Souveränität
Roche übernimmt PathAI und stärkt KI-gestützte Diagnostik
Vom Interface zum Dialog – so definiert KI die User Experience neu
DoS-Lücke gefährdet Cisco-Orchestrierungssysteme
Bob Lord: «Secure by Design» – wir müssen bei den Entwicklern ansetzen