4 Start-ups im Finale

Diese KI-Start-ups kämpfen um die Swiss Fintech Awards 2026

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von Joël Orizet und Netz-KI Bot und rja

Künstliche Intelligenz dominiert die diesjährigen Swiss Fintech Awards. Vier Jungunternehmen schaffen den Sprung ins Finale und präsentieren Ende Juni ihre Lösungen in Zürich. Die Bandbreite reicht von der Bekämpfung von Finanzkriminalität bis zur Überwachung von KI-Modellen.

(Source: phonlamaiphoto / stock.adobe.com)
(Source: phonlamaiphoto / stock.adobe.com)

Die Swiss Fintech Awards haben ihre Finalisten für 2026 bekannt gegeben. Eine 19-köpfige Jury wählte aus 70 zugelassenen Bewerbungen vier Unternehmen aus, die in den Kategorien "Early Stage Start-up of the Year" und "Growth Stage Start-up of the Year" um die Auszeichnungen konkurrieren. Im Fokus stehen dabei durchwegs Anwendungen rund um künstliche Intelligenz, wie die Veranstalter mitteilen.

In der Kategorie "Early Stage Start-up of the Year" treten Forenswiss und Porters an. Forenswiss setzt generative KI im Kampf gegen Onlinebetrug und Geldwäsche ein. Die Chatbots des Unternehmens kommunizieren gemäss Mitteilung automatisiert mit Betrügerinnen und Betrügern, sammeln relevante Informationen und unterstützen Finanzinstitute bei der Identifikation verdächtiger Aktivitäten.

Porters versteht sich als Outsourcing-Partner für Bankgeschäfte. Das Start-up automatisiert mit agentischen KI-Systemen verschiedene Prozesse und erstellt standardisierte Workflows. Damit will das Unternehmen Skalierung und Compliance kostengünstiger ermöglichen.

In der Kategorie "Growth Stage Start-up of the Year" stehen BLP und Calvin Risk im Finale. BLP automatisiert Geschäftsprozesse in Bereichen wie Finanzen und Vertrieb. Dafür kombiniert das Unternehmen digitale Zwillinge bestehender Systeme mit ERP-Integrationen und einer Vielzahl trainierter KI-Agenten. Auch komplexe Ausnahmefälle sollen sich so bearbeiten lassen.

Calvin Risk konzentriert sich auf die Validierung und Überwachung von KI-Modellen. Die Plattform standardisiert und automatisiert Testverfahren, damit Unternehmen Risiken besser kontrollieren und regulatorische Anforderungen einfacher erfüllen können.

Am 23. Juni präsentieren die Finalisten ihre Lösungen an der Swiss Fintech Awards Night in Zürich. Anschliessend kürt die Jury die Gewinnerinnen und Gewinner.

Die Swiss Fintech Awards zeichnen seit 2016 Unternehmen und Persönlichkeiten aus dem Schweizer Fintech-Ökosystem aus. In diesem Jahr bilden sie einen Programmpunkt der erstmals durchgeführten Swiss Fintech Week. Zwischen dem 19. und 25. Juni erwarten die Organisatoren in Zürich mehr als 1500 Teilnehmende aus der internationalen Fintech-Szene.

 

Übrigens: An den Swiss Fintech Awards 2025 haben die Start-ups Tiun und Taurus sowie Marc Bernegger als "Fintech Influencer" abgeräumt - mehr dazu lesen Sie hier

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