Kantonsspital Baden nutzt KI-Avatare zur Patienteninformation
Das Kantonsspital Baden setzt bald Videos mit KI-Avataren ein, um medizinisches Wissen zu vermitteln. So sollen Patientinnen und Patienten ihre Behandlungen besser verstehen können, während das Personal entlastet wird.
Im Kantonsspital Baden (KSB) können Patientinnen und Patienten bald Videos schauen, in denen ihnen ein KI-Avatar ihre Behandlung erklärt. Dieser soll medizinisches Wissen anschaulich und in verschiedenen Sprachen vermitteln, wie das Nachrichtenportal "Swissinfo" berichtet. Zudem würden die Videos das Personal entlasten, das bisher die Aufklärungsarbeit geleistet habe.
Die Videos sollen dabei helfen, die oft komplexen Informationen für alle Patientinnen und Patienten verständlich darzustellen. Die Videos würden mit vergleichsweise geringem Aufwand in diverse Sprachen übersetzt. Damit erreiche man Patientinnen und Patienten unabhängig von ihrer Herkunft, erklärt das KSB. In den Videos kommen gemäss "Swissinfo" neben den KI-Avataren auch grafische Elemente zum Einsatz.
Auf "Fricktal.info" schreibt das KSB, man sei eines der ersten Spitäler der Schweiz, das auf Video-Avatare setze. Die KI-Avatare seien nichts anderes als digitale Abbilder von Personen mit realistischer Sprache und Mimik. Diese erstellt das Spital laut der Mitteilung zusammen mit dem in London ansässigen KI-Unternehmen Synthesia, das seit kurzem auch in Zürich ein Büro hat. Digitale Darstellungen realer Personen würden nur mit deren ausdrücklicher Zustimmung erstellt, hält das Spital fest.
Immer mehr Spitäler überwachen ihre Patientinnen und Patienten digital. Doch die Schweizerische Akademie für medizinische Wissenschaften rät davon ab, wie Sie hier lesen können.
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