Haskoning übernimmt Zürcher Rechenzentrumsplaner Next
Das international tätige Unternehmen Haskoning hat die verbleibenden 51 Prozent der Anteile am Zürcher Ingenieurbüro Next übernommen. Das auf Rechenzentren spezialisierte Unternehmen wird in Haskoning Schweiz umbenannt. Mit dem Schritt will Haskoning seine Position auf dem Schweizer Markt stärken und seine Präsenz weiter ausbauen.
Das niederländische Ingenieur- und Beratungsunternehmen Haskoning übernimmt die verbleibenden 51 Prozent am Zürcher Ingenieurbüro Next. Das Unternehmen wird vollständig in Haskoning integriert und entsprechend der neuen Eigentümerstruktur in Haskoning Schweiz umbenannt, wie Haskoning mitteilt. Der Schritt stärke die Position des Unternehmens auf dem Schweizer Rechenzentrumsmarkt und unterstütze dessen Bestreben, die Präsenz in der Schweiz auszubauen.
Next entstand vor fünf Jahren als Schweizer Joint Venture von Haskoning (49 Prozent) und der Confirm Group (51 Prozent). Das Ingenieurbüro hat sich auf die ganzheitliche Planung von Rechenzentren spezialisiert.
Die vollständige Übernahme von Next beschleunige die Zusammenarbeit zwischen den Teams in der Schweiz und weltweit, lässt sich Haskoning-CEO Marije Hulshof in der Mitteilung zitieren. Dadurch wolle das Unternehmen seine Fähigkeit stärken, intelligente und nachhaltige Rechenzentrumsprojekte umzusetzen. Zudem eröffne die Integration zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten in der Schweiz, etwa in den Bereichen Industrie und Flughäfen.
Für Next-Geschäftsführer Jan Brantjes ermöglicht die vollständige Integration laut Mitteilung die Verbindung lokaler Expertise mit dem globalen Netzwerk von Haskoning. Kundinnen und Kunden erhielten dadurch einen einfacheren Zugang zu internationalem Fachwissen, während die lokale Präsenz erhalten bleibe.
Wie es heisst, wollen Haskoning und die Confirm Group auch künftig bei geeigneten Projekten zusammenarbeiten, wie dies bereits seit der Gründung von Next der Fall sei. Über die finanziellen Bedingungen der Transaktion machten die Parteien keine Angaben.
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