Steigende Speicherkosten drücken 2026 globale PC- und Smartphone-Lieferungen
Gemäss Prognose von Gartner sinken die Auslieferungen von PCs und Smartphones im Jahr 2026 um 10,4 respektive 8,4 Prozent. Der Markt für Einsteiger-PCs unter 500 US-Dollar dürfte bis 2028 verschwinden, während sich die Verbreitung von KI-PCs verlangsamt.
Weltweit steigende Speicherkosten werden im Jahr 2026 voraussichtlich zu einem Rückgang der PC-Lieferungen um 10,4 Prozent führen. Wie das Analyseunternehmen Gartner prognostiziert, sollen zudem auch die Smartphone-Lieferungen einen Rückgang um 8,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2025 erleben, in dem die Smartphone-Verkäufe laut Omdia um 2 Prozent gestiegen sind. Bis Ende 2026 würden die PC- und Smartphone-Preise gegenüber dem Vorjahr um 17 beziehungsweise 13 Prozent steigen, schreibt Gartner.
Dies sei der stärkste Rückgang von Geräteauslieferungen seit über einem Jahrzehnt, sagt Ranjit Atwal, Leitender Direktor Analyse bei Gartner. Höhere Preise würden die Auswahl verringern und Käufer dazu bewegen, Geräte länger zu behalten. Laut Atwal verändert dies die Upgrade-Zyklen grundlegend.
Gartner geht zudem davon aus, dass die Speicherkosten für PCs voraussichtlich auf 23 Prozent der gesamten Materialkosten ansteigen werden. Diese Entwicklung nehme Herstellern die Möglichkeit, Kosten aufzufangen. Dadurch würden margenschwache Einsteiger-Laptops unrentabel. "Wir gehen davon aus, dass das Segment der Einsteiger-PCs unter 500 US-Dollar bis 2028 verschwinden wird", ergänzt der Analyst. Steigende Preise würden zudem die vorausgesagte Marktdurchdringung von 50 Prozent für KI-PCs bis 2028 verzögern.
Der durch höheren Speicher bedingte Preisanstieg werde Einsteiger-Smartphones überproportional stark treffen, während Premium-Geräte aufgrund ihrer höheren Gewinnspanne weniger anfällig für die prognostizierte Entwicklung seien.
Der globale PC-Markt wird laut Gartner voraussichtlich am stärksten betroffen sein. Nachdem 2025 ein Wachstum von 9,1 Prozent verzeichnet wurde, soll sich seine Finanzdynamik 2026 grundlegend verändern. Ein entscheidendes Zeitfenster für die Optimierung der Preisgestaltung und den Schutz von Margen öffne sich für die PC-Hersteller in der ersten Hälfte des Jahres 2026, "bevor die Komponenteninflation ab dem zweiten Quartal die Rentabilität schmälert", wie Atwal erklärte.
Auch Omdia erwartet 2026 ein langsameres Wachstum der globalen PC-Auslieferungen. Lesen Sie hier mehr zu dieser Analyse.
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