Stagnation bei den ICT-Gehältern
Eine von SwissICT durchgeführte Salärstudie zeigt, dass die in der Schweiz ausbezahlten Gehälter im ICT-Bereich auf dem Vorjahresniveau verharren.
Die Saläre im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie stagnieren. Zu diesem Resultat kam eine neue Studie über die Saläre in der Schweiz. Zwar beträgt das durchschnittliche Basiseinkommen (Median) 118 000 Franken und liegt damit rund 1000 Franken höher als im Vorjahr, doch das Gesamteinkommen, das auch ergänzende Lohnanteile wie Erfolgsbeteiligungen und Boni berücksichtigt, ist um 500 Franken gesunken. Gemäss einer Einschätzung der Studie blieb die Kaufkraft, dank der hohen Preisstabilität, weitgehend erhalten.
Die Analyse macht deutlich, dass variable Lohnanteile in der ICT-Branche stark verbreitet sind. So weisen beinahe 70 Prozent der Nennungen variable Einkommenselemente wie Boni und Erfolgsbeteiligungen auf. In der Finanz- und Versicherungsbranche sei dieser Anteil gar bei 80 Prozent.
Neben den Zahlen zum Lohn macht die Studie auch Angaben zur Altersverteilung. Über 60 Prozent der in der ICT tätigen Personen sind 40 Jahre alt und älter. Und der Anteil der über 49-Jährigen liegt mit 23,6 Prozent um nicht weniger als 1,8 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.
Die von SwissICT-Studie basiert auf den Salärnennungen von 22 151 Informatikerinnen und Informatikern (Vorjahr: 21 910). An der Studie beteiligt war auch die GRI (Groupement Romand de l’Informatique).
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