Was Unternehmen zum Einsatz von Open Source sagen
Erste Ergebnisse aus der Schweizer „Open Source Studie 2012“ von Swiss ICT und /ch/open zeigen auf, dass eine grosse Mehrheit der Unternehmen Open-Source-Software einsetzt. Die detaillierten Resultate sollen am 23. Oktober präsentiert werden.
Der Branchenverband SwissICT und der Open-Source-Förderverein /ch/open haben erste Ergebnisse der "Open Source Studie 2012" bekannt gegeben. Demnach setzen aktuell 90 Prozent der Schweizer Unternehmen Open-Source-Software ein.
Als wichtigste Vorteile für den Einsatz von Open-Source-Software geben die befragten Unternehmen an, dass diese offene Standards und Schnittstellen unterstütze und man unabhängig von Lieferanten sei. Zudem sehen besonders KMUs Kosteneinsparungen in der Informatik als positiven Aspekt. Dieser Meinung sind mehr als die Hälfte der Befragten - sie halten Einsparungen von 10 bis über 30 Prozent für möglich.
Um solche Einsparungen zu erzielen, gelte es, bestehende Hemmschwellen abzubauen. Die Studie listet zahlreiche Gründe auf, die Unternehmen am Einsatz von Open-Source-Software hindern. Laut den Befragten sind dies vor allem ungeklärte Haftungsfragen, ein Mangel an kommerziellen Open-Source-Dienstleistungen sowie eine fehlende Benutzerakzeptanz.
Insgesamt nahmen 202 Mitglieder des Verbands SwissICT und Entscheidungsträger der öffentlichen Verwaltung an der Studie teil. Sie wurde vom Bund und der ETH Zürich unterstützt. Am 23. Oktober findet in Zürich die offizielle Präsentation der detaillierten Resultate statt.
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