Intelligente Gegenstände verschwenden Strom
Die Internationale Energieagentur warnt in einer Studie vor dem Internet of Things. Mit dem Internet verbundene Geräte verbrauchen sehr viel Strom, vor allem auch im Standby-Modus.
Bereits 14 Milliarden Geräte auf der Welt sind mit dem Internet verbunden. Dies geht aus einem Bericht der Internationalen Energieagentur (IAE) hervor. Die Agentur warnt aus diesem Grund vor einem immer stärker werdenden Energieverbrauch, der durch das Aufkommen intelligenter Gegenstände im Rahmen des Internet of Things beschleunigt wird. Als grosses Problem identifiziert die IAE dabei vor allem den Standby-Modus. Fast zwei Drittel des Stromverbrauchs der intelligenten Gegenstände falle nämlich während dieser Form des Wartebetriebs an.
Konkret sahen die Zahlen für 2013 laut Studie wie folgt aus. Die 14 Milliarden mit den Netz verbundenen Geräte hatten einen Stromverbrauch von 616 Terawattstunden. Gut 400 Terawattstunden wurden dabei für den Standby-Modus gebraucht. Die IAE warnt nun, dass mit der Zunahme von intelligenten Gegenständen diese Zahl bis 2025 um den Faktor zwei wachsen könnte. Als Beispiel nannte die Behörde hierfür die Steuerung von Gegenständen via Smartphone. Um eine solche zu ermöglichen, müssten diese ständig mit einem Netzwerk verbunden sein.
Ein grosser Kritikpunkt der Agentur lautet, dass der Standby-Modus allgemein eine Irreführung der Konsumenten sei. Viele Geräte würden in diesem Zustand genauso viel oder zumindest fast so viel Strom verbrauchen wie im eingeschalteten Zustand. Ein Problem sei daher nicht nur das Internet of Things, sondern auch klassische Geräte wie Set-Top-Boxen (zum Beispiel Apple TV). Allein in den USA gibt es laut IAE 160 Millionen davon. Ein weiteres Problem sind Computer in Firmen. Diese laufen im Schnitt 28 Prozent der Zeit, ohne dass jemand sie benutzt, so die IAE.
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