Watson wächst
IBM fördert sein Kind Watson. Der Hersteller hat neue Schnittstellen und Werkzeuge für Drittentwickler angekündigt.
IBM feiert sein Watson-System. Der IT-Hersteller konnte den 100. Partner für sein Cognitive-Computing-System gewinnen. Insgesamt arbeiten heute über 100 Unternehmen für und mit Watson, wie IBM mitteilt.
An einer Konferenz für Cognitive Computing und künstliche Intelligenz in den USA kündigte der Hersteller zudem einen weiteren Entwicklungsstandort in San Francisco an. Dadurch will der IT-Konzern seine Präsenz im Silicon Valley und in der Region um San Francisco ausbauen.
Neue Werkzeuge angekündigt
Doch nicht nur das: Für Watson-Entwickler bietet IBM eine Reihe neuer Schnittstellen an. Zu den neuen Möglichkeiten zählt etwa die Fähigkeit, mit gesprochenen Eingaben besser umzugehen.
IBMs sogenannter Natural Language Classifier erlaubt Entwicklern, Anwendungen zu programmieren, welche die Bedeutung einer Aussage verstehen, deuten und beantworten können. Auch wenn Fragen auf verschiedene Arten gestellt werden. Entwickler können neu Watson Visual Insights nutzen. Programmierer können Apps entwickeln, die auch Informationen aus Bildern und Videos auf Social-Media-Kanälen extrahieren und auswerten.
IBM kündigte zudem an, Entwicklern Werkzeugsets an die Hand zu geben, mit denen sie rascher als bisher Schnittstellen und Datensätze kombinieren können. Dadurch könnten Watson-APIs in jeden Formfaktor des Computings eingefügt werden. Vom Smartphone bis zum Cloud-Dienst sei praktisch alles möglich.
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