Rückschlag für Densitas
Densitas kann nicht wie geplant mit dem Bau seines Rechenzentrums am Walensee beginnen. Am 08. August ist die Baubewilligung abgelaufen. Grund dafür ist der Absprung eines Ankerinvestors. Das Unternehmen will ein neues Gesuch einreichen.
Das ehrgeizige Projekt der Firma Densitas für ein innovatives Rechenzentrum am Walensee, ist vorerst gescheitert. Kurz vor Baubeginn ist einer der Hauptinvestoren abgesprungen und so die Finanzierung des Zentrums kompromittiert. Die Baubewilligung ist am 08. August dieses Jahres abgelaufen, wie das Unternehmen mitteilt.
An Aufgeben denkt bei Densitas indes aber niemand. Das Unternehmen beabsichtigt nach eigenen Angaben das Baugesuch neu einzureichen. Das wird eine erneute Einsprachefrist von drei Monaten zur Folge haben. In dieser Zeit will man an einer alternativen Finanzierungslösung arbeiten, sodass zu Beginn nächsten Jahres mit dem Bau begonnen werden kann.
Das Projekt zeichnet sich besonders durch die innovative Kühlmethode der Anlage aus. Statt konventioneller Kühlelemente soll das Tiefenwasser des Walensees zu Kühlung eingesetzt werden. Dadurch liesse sich der Energieverbrauch um rund 30 Prozent reduzieren.
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