Digital ist das neue "Normal"
Wer heute ein Unternehmen neu gründet, der hat es gut. Denn er kann sein Geschäftsmodell von Anfang an komplett digital denken und natürlich seine Businessprozesse end-to-end digital, medienbruchfrei digital und möglichst automatisiert digital gestalten. Die IT kommt aus der Cloud und wächst idealerweise mit dem Unternehmen mit, ist dabei agil und passt sich dynamisch den unterschiedlichsten Workloads an. Wenig überraschend sind Daten und deren Verarbeitung die Basis für jegliche digitale Geschäftsmodelle. Daten sind dabei übrigens entgegen der landläufigen Meinung nicht das neue Öl. Ich empfehle in diesem Zusammenhang eine ziemlich treffende Analyse aus dem Jahr 2016.
Zurück zum Thema: Weniger gut haben es Unternehmen, die mit ihren digitalen Geschäftsmodellen nicht auf der grünen Wiese beginnen können. Sie müssen ihre Unternehmen im laufenden Betrieb digital umbauen. Dieser Weg hin zum digitalen Business ist aber oft ein beschwerlicher und führt zwangsläufig über den holprigen Pfad der digitalen Transformation. Diese ist als Change-Prozess vor allem mit einem kulturellen Wandel verbunden. Wer schon einmal ein Change-Projekt begleitet hat, weiss, dass das die eigentliche Herausforderung von Change ist.
In der Schweiz, wo 99,7 Prozent aller Unternehmen KMUs sind, muss ein besonderes Augenmerk auf die digitale Transformation derselben gerichtet werden. Eine grossangelegte Studie zu diesem Thema veröffentlichte die Fachhochschule Nordwestschweiz und identifizierte 7 Handlungsfelder für die Transformation in KMUs. Sie liefert im Sinne einer Auslegeordnung dazu gleich das passende Digital Transformation Canvas.
Ist die digitale Transformation einmal abgeschlossen, ist das digitale Unternehmen der neue Normalzustand. Nicht digitalisierte Unternehmen dürften es in Zukunft schwer haben. Insbesondere im Dienstleistungssektor sind traditionelle Geschäftsmodelle künftig nur noch schwer vorstellbar. Es ist Zeit, die Transformation anzupacken und "normal" zu werden.
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