Merkwürdiges aus dem Web

Flauschiger Paketinhalt bei Amazon

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CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten ­Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung!

(Source: Goodstudio/Shutterstock.com)
(Source: Goodstudio/Shutterstock.com)

ahu. Wenn die geliebte Katze über Tage hinweg nicht zu finden ist, dann wird es Katzenmamas und Katzenpapas ganz flau im Magen. Zu den Worst-Case-Szenarien gehört wahrscheinlich nicht, dass der Stubentiger aus Versehen in einem Retourenpaket verschickt wurde. Genau das ist aber Galeana, einer Katze aus Utah in den USA, widerfahren. Wie amazon-watchblog.de schreibt, hat eine Amazon-Kundin nicht nur Stiefel an den Onlinehändler zurückgeschickt, sondern ihr Büsi gleich mit. Dem Tier geht es nach einer strapaziösen Reise, ohne Futter und Wasser, aber dank einer kleinen Öffnung für die Luftzufuhr, den Umständen entsprechend gut. Nach ihrer unfreiwilligen Reise wurde Galeana von einer Tierärztin untersucht. Da der Stubentiger gechippt ist, konnte die Tierärztin die Besitzer kontaktieren. Diese holten ihr Büsi daraufhin im rund 1600 Flugkilometer entfernten Kalifornien ab. Ein ­Happy End also für die flauschige blinde Passagierin.

Ein künstlicher Kirchenmann auf Abwegen

tme. Künstliche Intelligenz (KI) ist heute der letzte Schrei – intelligente Apps und KI-Assistenten schies­sen wie Pilze aus dem Boden. In KI-Versuchung geraten ist unlängst auch die Lobbyorganisation Catholic Answers aus den USA. Sie präsentierte einen Chatbot namens «Father Justin» –  ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Der Austausch mit Father Justin gestaltete sich jedoch nicht so einfach, wie «Der Standard» berichtet. So schien er Probleme mit gesprochener Sprache zu bekunden und fragwürdige Ratschläge zu erteilen. Zudem schien sich hinter dem künstlichen Kirchenmann ein streng katholischer Sittenwächter zu verbergen. Father Justin bezeichnete demnach Selbstbefriedigung als «schwerwiegende moralische Störung». Ein andermal habe er gar versucht, einer Gläubigen ein Sakrament zu spenden. Die Organisation ­degradierte den KI-Pfarrer auf Abwegen deshalb kurzerhand zum Laientheologen. Doch trotz des missglückten KI-Experiments kann man der Organisation zugutehalten, dass sie Father Justin mit einer gerechten Strafe belegte – Kleriker im echten Leben könnten sich davon eine Scheibe abschneiden.

Los Fido, setz Flammenwerfer ein! 

sme. Dieser Roboterhund lässt sich bestimmt nicht wie herkömmliche Wachhunde durch nette Worte und Kraulen bestechen. Er beisst zwar nicht zu, gibt ungebetenen Gästen aber einen sehr warmen Empfang. Der Roboterhund ist nämlich mit einem Flammenwerfer bewaffnet. Dank seines Laservisiers soll der «Thermonator» Fire-on-Demand bis zu neun Meter weit versprühen können. Verkauft wird der Feuer-Fido von der US-amerikanischen Firma Throwflame, die, wie es der Name erahnen lässt, auf Flammenwerfer spezialisiert ist. Laut dem Unternehmen ist der «Thermonator» bestens für die Bekämpfung von Waldbränden, die Entfrostung von Gehwegen, den Gebrauch in der Landwirtschaft und für die Unterhaltungsindustrie geeignet. Wer jedoch nicht Feuer und Flamme für den «Thermonator» ist, kann sich beim Hersteller auch den «TF-19 Wasp» holen – einen Flammenwerferaufsatz für Drohnen. 

Rote Welle: KI-Ampel bringt Autofahrer zur Weissglut

msc. Hollywood-Dystopien und Telegram-Schwurbler sind sich einig: Künstliche Intelligenz wird eines Tages die Weltherrschaft ergreifen. Auf ihrem Weg nach oben werde die KI wahrscheinlich auch die Menschheit auslöschen, so die düsteren Prognosen. Vielleicht lässt sich der Mensch aber auch auf anderem Wege «ruhigstellen». Inspiration könnte ein Vorfall aus der deutschen Kleinstadt Hamm liefern: Die dortigen Behörden gaben Anfang April grünes Licht für eine KI-gesteuerte Verkehrsampel. Diese stand für den Strassenverkehr jedoch dauerhaft auf Rot, wie der «Westfälische Anzeiger» berichtet. Die Ampel sollte standardmässig Rot zeigen, bis ihre Sensoren herannahende Fahrzeuge erkennen. Dann sollte die KI die Leuchtzeichen so regeln, dass alle Verkehrsteilnehmer sicher über die Kreuzung kommen. Den zweiten Part scheint die smarte Ampel dabei jedoch vergessen zu haben. Binnen kürzester Zeit stauten sich rund 30 Autos und harrten aus, bis die Polizei eintraf. Solche KI-gestützten Stillstände könnten der KI in Zukunft Zeit verschaffen, um klammheimlich den Planeten an sich zu reissen. Da hilft wohl auch kein Hupen mehr. 

Gaming mit Grenzerfahrung

lpe. Beim Gaming geht es zuweilen brachial zu und her. Insbesondere, wenn man in einen Schwertkampf verwickelt wird oder den Feuer-Atem eines Drachens um die Nase geschlagen bekommt, dürften so manche Spielende froh sein, einen schützenden Bildschirm vor sich zu haben. Nicht so eine Streamerin aus den USA. Um noch tiefer in das Spielerlebnis einzutauchen, baute sie sich einen besonderen Elektroschock-Anzug. Der Anzug verpasst ihr nicht nur Stromstösse, wenn ihr virtueller Charakter Schaden nimmt, sondern simuliert mit Ventilatoren auch Wind und Temperatur im Spiel, wie ihrem Profil auf «X» zu entnehmen ist. Der vermeintliche Spass kommt die Gamerin teuer zu stehen: Satte 15 000 US-Dollar hat sie bereits für die Spezialvorrichtung ausgegeben. Ob sich die Investition gelohnt hat, sei dahingestellt. Fakt ist: Diese Streamerin weiss, wie man Gaming auf die Spitze treibt – und dabei gleichzeitig die Schmerzgrenze austestet. 

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