2001: 4.6 Prozent weniger PCs verkauft

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Die weltweiten PC-Verkäufe sind im Jahr 2001 um 4,6 Prozent zurückgegangen. Dies geht aus einer vorläufigen Schätzung von Gartner Dataquest hervor. Mit insgesamt 128 Millionen verkauften Einheiten ist der globale PC-Absatz zum zweiten Mal rückläufig. Allein in den USA wurden mit 44 Millionen PCs 11,1 Prozent weniger abgesetzt als 2000. Damit haben die Computerhersteller keinen so starken Rückschlag mehr erlebt seit 1985, als die weltweit abgesetzten PC-Stückzahlen um 2,3 Prozent und der US-Absatz um 21,8 Prozent zurückgingen. Gartner erklärt den Rückgang mit den Wirtschaftsbedingungen und einer Sättigung des bestehenden Markts. Im Gegensatz zur Nachfrage von Geschäftskunden habe sich dafür der Konsumentenmarkt leicht erholt. Während 2001 alle grossen PC-Verkäufer Absatzrückgänge verbuchen mussten, konnte einzig Dell, die konsequent eine build-to-order-Strategie verfolgen, um 18,3 Prozent zulegen. Dell verfügt nun über einen Marktanteil von 13,3 Prozent und liegt vor Compaq an die Spitze der PC-Hersteller. Für das erste Quartal 2002 rechnet Gartner mit einem weiteren Rückgang des PC-Absatzes von 4 Prozent. Eine Trendwende sei erst auf das 4. Quartal des Jahres zu erwarten.